Bulgarien und die Ukraine untersuchen Drohnenabsturz nahe strategischer Gaspipeline

Bulgarien und die Ukraine untersuchen Drohnenabsturz nahe strategischer Gaspipeline
Foto: Le Monde

Bulgarien und die Ukraine untersuchen den Absturz einer Drohne nahe einer strategischen Gaspipeline. Erste Erkenntnisse deuten auf ein versehentliches Abkommen vom Kurs hin.

Bulgariens Verteidigungsbeamte haben bestätigt, dass eine mit Sprengstoff beladene Drohne, die nahe einer strategischen Gaspipeline entlang der rumänischen Grenze abstürzte, Modellen entspricht, die von den ukrainischen Streitkräften häufig eingesetzt werden. Die Behörden in Sofia erklärten, dass vorläufige Erkenntnisse keinen Hinweis darauf geben, dass bulgarisches Territorium absichtlich angegriffen wurde.

Das ukrainische Außenministerium reagierte mit der Zusicherung, dass es seinen Nachbarn nicht absichtlich angegriffen habe, und sicherte volle Zusammenarbeit zur Aufklärung des Vorfalls zu. Außenamtssprecher Georgii Tykhyi erklärte, dass Kiew in engem Kontakt mit den bulgarischen Behörden stehe, um zu klären, wie das unbemannte Fluggerät vom Kurs abgekommen sei. Der Absturz forderte keine Opfer und verursachte keine Schäden am Energietransportnetz, während technische Auswertungen der Flugbahn noch andauern.

Quellen: Le Monde, Le Soir, Libération.

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