Bulgarien untersucht Drohnenabsturz nahe Gaspipeline – Ukraine bestreitet gezielten Angriff

Bulgarien untersucht Drohnenabsturz nahe Gaspipeline – Ukraine bestreitet gezielten Angriff
Foto: Le Monde

Bulgarien untersucht den Absturz einer mit Sprengstoff beladenen Drohne nahe einer Gaspipeline an der rumänischen Grenze. Die Ukraine bestreitet einen gezielten Angriff.

Die bulgarischen Behörden und ukrainische Beamte arbeiten zusammen, um die Herkunft einer mit Sprengstoff beladenen Drohne zu ermitteln, die am Samstag nahe einer kritischen Gaspipeline in der Nähe der rumänischen Grenze abgestürzt ist.

Nach Angaben des bulgarischen Verteidigungsministeriums zeigen erste Bewertungen, dass das Gerät einem Modell entspricht, das "von den ukrainischen Streitkräften weit verbreitet verwendet wird". Beamte stellten jedoch klar, dass es keine Hinweise auf eine gezielte Attacke auf die bulgarische Infrastruktur gibt. Das ukrainische Außenministerium reagierte mit der Zusicherung, dass man Bulgarien nicht absichtlich angegriffen habe, und bestätigte eine enge Kommunikation mit Sofia zur Aufklärung des Vorfalls. Der Absturz verursachte weder Verletzte noch Schäden an den umliegenden Pipeline-Anlagen.

Quellen: Le Monde, Le Soir, Libération.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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