Ukraine bestreitet absichtlichen Angriff auf Bulgarien nach Drohnenabsturz nahe Gaspipeline

Ukraine bestreitet absichtlichen Angriff auf Bulgarien nach Drohnenabsturz nahe Gaspipeline
Foto: Le Monde

Ukraine bestreitet einen absichtlichen Angriff auf Bulgarien, nachdem eine Drohne nahe einer Gaspipeline abgestürzt ist. Die Ermittlungen laufen.

Eine Untersuchung läuft, nachdem eine mit Sprengstoff beladene Drohne nahe einer strategischen Gaspipeline im Nordosten Bulgariens, nahe der Grenze zu Rumänien, abgestürzt ist. Das Verteidigungsministerium in Sofia identifizierte das Fluggerät als ein Modell, das "weitgehend von den ukrainischen Streitkräften verwendet wird", wobei die Behörden anmerkten, dass es keine Hinweise auf einen absichtlichen Angriff gibt.

Der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgii Tykhyi, erklärte, dass Kiew Bulgarien nicht "absichtlich" angegriffen habe, und fügte hinzu: "Wir stehen in engem Kontakt mit der bulgarischen Seite, um die Umstände zu klären."

Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund intensivierter regionaler Kämpfe. Jüngste gegenseitige Angriffe zwischen ukrainischen und russischen Streitkräften forderten mindestens 14 Todesopfer, wobei grenzüberschreitende Angriffe zivile Gebiete und Energieinfrastruktur in der gesamten Konfliktzone trafen.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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