Saudi-geführte Koalition greift Huthi-Ziele nach Tankerangriff im Roten Meer an

Nexus Europa Redaktion
Saudi-geführte Koalition greift Huthi-Ziele nach Tankerangriff im Roten Meer an
Foto: Tagesschau

Eine saudisch geführte Militärkoalition hat Vergeltungsluftangriffe gegen Huthi-Ziele im Jemen durchgeführt, nach einem Angriff auf einen Tanker im Roten Meer.

Eine saudisch geführte Militärkoalition hat Vergeltungsluftangriffe gegen Huthi-Ziele in Hudaida im Jemen durchgeführt, nach einem Angriff auf den unter saudischer Flagge fahrenden Tanker NCC Masa im Roten Meer. Das Schiff erlitt leichte Rumpfschäden, die Besatzung steuerte es jedoch sicher zu seinem Zielhafen.

Nach dem Vorfall erhöhte die EU-Marinemission Aspides ihre Sicherheitsbedrohungseinschätzung für die Bab al-Mandab-Straße und das südliche Rote Meer von mittel auf hoch.

Gleichzeitig bleibt die maritime Sicherheit in den benachbarten Gewässern prekär. Somalische Piraten in Puntland halten weiterhin einen im Golf von Aden gekaperten Frachter fest, an Bord sollen sich acht deutsche Staatsangehörige befinden. Angesichts der zunehmenden regionalen Spannungen kündigte die Bundeswehr an, zwei Kriegsschiffe von Ostafrika zurück ins östliche Mittelmeer zu verlegen.

Quellen: ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Handelsblatt Skeptisch Stellte technische Fragen, darunter eine defekte Klimaanlage, bezüglich des plötzlichen Abzugs des deutschen Minenjägers Fulda.
    • Tagesschau Neutral Berichtete, dass der Marineabzug eine direkte Folge der anhaltenden Instabilität und Konfliktrisiken im Nahen Osten sei.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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