Spannungen auf See nehmen zu: US-Streitkräfte legen Tanker mit Ziel Iran lahm

Spannungen auf See nehmen zu: US-Streitkräfte legen Tanker mit Ziel Iran lahm
Foto: Tagesschau

US-Streitkräfte legen Tanker mit Ziel Iran lahm. Überfall auf saudischen Tanker im Roten Meer. EU erhöht Bedrohungsstufe. Somali-Piraten halten Schiff mit Deutschen fest.

Die regionale maritime Sicherheit im Nahen Osten und vor Ostafrika hat sich nach mehreren Marinevorfällen weiter verschlechtert. US-Streitkräfte legten einen Tanker, der auf dem Weg zu einem iranischen Hafen war, lahm, indem sie auf seinen Maschinenraum feuerten, nachdem das Schiff wiederholt versucht hatte, eine US-Blockade zu umgehen.

Dies folgt auf einen Angriff auf den unter saudischer Flagge fahrenden Tanker NCC Masa im Roten Meer, der leichte Rumpfschäden erlitt, bevor er seinen Zielhafen ansteuerte. Als Reaktion auf Huthi-Angriffe erhöhte die Marine-Mission Aspides der Europäischen Union ihre Bedrohungsstufe von mittel auf hoch für die Bab-al-Mandab-Straße und das südliche Rote Meer.

Unterdessen bleibt die Sicherheit in den angrenzenden Gewässern angespannt, da somalische Piraten in Puntland ein Handelsschiff mit acht deutschen Staatsangehörigen an Bord festhalten. Infolgedessen kündigte Deutschland die Verlegung von zwei Marineschiffen von Ostafrika zurück ins östliche Mittelmeer an.

Quellen: ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Handelsblatt Skeptisch Stellte technische Fragen, darunter eine defekte Klimaanlage, bezüglich des plötzlichen Abzugs des deutschen Minenjägers Fulda.
    • Tagesschau Neutral Berichtete, dass der Marineabzug eine direkte Folge der anhaltenden Instabilität und Konfliktrisiken im Nahen Osten sei.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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