Schiffsverkehr im Roten Meer bricht ein angesichts eskalierender Angriffe

Nexus Europa Redaktion
Schiffsverkehr im Roten Meer bricht ein angesichts eskalierender Angriffe
Foto: Tagesschau

Der Schiffsverkehr durch die Bab al-Mandab-Straße ist nach Huthi-Angriffen eingebrochen. Auch andere Vorfälle in der Region sorgen für Unruhe.

Der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Bab al-Mandab-Straße ist nach Huthi-Angriffen auf saudische Ölinfrastruktur laut Daten von Kpler auf ein Mehrmonatstief gefallen. Nur elf Handelsschiffe passierten den wichtigen Wasserweg am Sonntag, was die zunehmenden Störungen in den regionalen Handelsrouten widerspiegelt.

Der Rückgang folgt auf eine Reihe von Sicherheitsvorfällen in Seegebieten des Nahen Ostens und Ostafrikas. Im Roten Meer erlitt der unter saudischer Flagge fahrende Tanker NCC Masa bei einem jüngsten Angriff geringfügige Rumpfschäden, bevor er seine Reise fortsetzte. In der Nähe halten somalische Piraten im Golf von Aden weiterhin ein gekapertes Schiff mit acht deutschen Staatsbürgern an Bord fest.

Separat berichteten iranische Medien, dass ein Öltanker in der Straße von Hormus explodiert sei, nachdem er von seiner Route abgekommen war und auf eine Seemine gestoßen war. In einer weiteren Eskalation beschuldigte Teheran die Ukraine, einen tödlichen Angriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer verübt zu haben.

Sources: Die Presse, ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Handelsblatt Skeptisch Stellte technische Fragen, darunter eine defekte Klimaanlage, bezüglich des plötzlichen Abzugs des deutschen Minenjägers Fulda.
    • Tagesschau Neutral Berichtete, dass der Marineabzug eine direkte Folge der anhaltenden Instabilität und Konfliktrisiken im Nahen Osten sei.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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