Houthi-Angriffe und Sicherheitsvorfälle stören Schifffahrtsrouten im Nahen Osten

Houthi-Angriffe und Sicherheitsvorfälle stören Schifffahrtsrouten im Nahen Osten
Foto: Die Presse

Houthi-Angriffe auf saudische Energieanlagen führen zu Rückgang der Schifffahrt durch Bab al-Mandab und Sicherheitsvorfälle in der Straße von Hormuz und im Roten Meer.

Nach Angriffen der Houthi auf saudische Energieanlagen ist der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab drastisch zurückgegangen. Laut Daten von Kpler passierten am Sonntag nur noch 11 Handelsschiffe die Meerenge. Auch die Durchfahrten durch die Straße von Hormuz waren gering.

Unterdessen berichteten iranische Medien von einer Explosion eines Öltankers in der Straße von Hormuz, nachdem das Schiff sein Radar abgeschaltet, vom Kurs abgekommen und auf eine Seemine gelaufen sein soll. Iranische Kräfte stoppten zudem mehrere Handelsschiffe in dem Gebiet.

In separaten Vorfällen erlitt der saudische Tanker NCC Masa durch einen Angriff im Roten Meer leichte Rumpfschäden, setzte seine Fahrt jedoch fort. Im Golf von Aden halten somalische Piraten weiterhin ein gekapertes Schiff mit acht deutschen Staatsbürgern an Bord fest.

Wie Medien es bewerteten

    • Handelsblatt Skeptisch Stellte technische Fragen, darunter eine defekte Klimaanlage, bezüglich des plötzlichen Abzugs des deutschen Minenjägers Fulda.
    • Tagesschau Neutral Berichtete, dass der Marineabzug eine direkte Folge der anhaltenden Instabilität und Konfliktrisiken im Nahen Osten sei.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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