EU stuft Bedrohungsstufe im Roten Meer nach Marinevorfällen hoch

EU stuft Bedrohungsstufe im Roten Meer nach Marinevorfällen hoch
Foto: Tagesschau

Die EU stuft die Bedrohungsstufe im Roten Meer nach Houthi-Angriffen hoch. Auch die USA und Deutschland reagieren auf die zunehmenden Sicherheitsvorfälle.

Die Sicherheitslage auf See im Roten Meer und im Golf von Aden verschärft sich nach mehreren Vorfällen. Die EU-Marineoperation Aspides stufte die Bedrohung für die Bab al-Mandab-Straße und den südlichen Teil des Roten Meeres auf „hoch“ ein, nachdem ein Houthi-Angriff auf den unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Tanker NCC Masa leichte Schäden am Rumpf verursacht hatte.

Parallel dazu deaktivierte das US-Zentralkommando ein Handelsschiff, das versuchte, eine Blockade eines iranischen Hafens zu durchbrechen, indem es nach mehrfachen Warnungen dessen Maschinenraum beschoss. Unterdessen kündigte Deutschland die Verlegung zweier Kriegsschiffe aus der Nähe Ostafrikas in den östlichen Mittelmeerraum an. Die Verlegung erfolgt, während somalische Piraten in Puntland weiterhin ein im Golf von Aden gekapertes Handelsschiff festhalten, an Bord des sich Berichten zufolge acht deutsche Staatsbürger befinden.

Quellen: ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Handelsblatt Skeptisch Stellte technische Fragen, darunter eine defekte Klimaanlage, bezüglich des plötzlichen Abzugs des deutschen Minenjägers Fulda.
    • Tagesschau Neutral Berichtete, dass der Marineabzug eine direkte Folge der anhaltenden Instabilität und Konfliktrisiken im Nahen Osten sei.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen