Nächtliche Langstreckenangriffe fordern Dutzende Tote in der Ukraine und Südrussland

Nächtliche Langstreckenangriffe fordern Dutzende Tote in der Ukraine und Südrussland
Foto: Le Soir

Bei gegenseitigen Langstreckenangriffen zwischen der Ukraine und Russland sind in der Nacht Dutzende Menschen getötet worden. Russische Raketen trafen Kiew, ukrainische Angriffe die Region Krasnodar.

Die gegenseitigen Langstreckenbombardements zwischen der Ukraine und Russland dauerten auch in der Nacht an und forderten weitere Opfer in beiden Ländern. Russische Streitkräfte feuerten ballistische Raketen auf Kiew und umliegende Gebiete, darunter Bucha, ab. Dabei wurden mindestens 15 Menschen getötet und Dutzende in mehreren Stadtbezirken verletzt.

Gleichzeitig forderten ukrainische Angriffe in der südrussischen Region Krasnodar elf Todesopfer. Der örtliche Gouverneur Weniamin Kondratjew verurteilte die Angriffe und nannte sie einen "vorsätzlichen Schlag des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung". Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschuldigte unterdessen die russischen Streitkräfte gezielter Angriffe auf Nichtkombattanten, nachdem Videoaufnahmen eine Drohne zeigten, die einen Zivilisten in Cherson traf. US-Präsident Donald Trump erklärte separat, dass zwischen Washington und Teheran aktive Gespräche stattfinden.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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