Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister fordert Rahmen für Nachkriegswahlen

Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister fordert Rahmen für Nachkriegswahlen
Foto: Le Monde

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov fordert die Abgeordneten auf, rechtliche Rahmenbedingungen für Wahlen nach dem Kriegsrecht zu schaffen, um Stabilität und Demokratie zu sichern.

Mykhailo Fedorov, der ehemalige Verteidigungsminister der Ukraine, der im Juli von Präsident Wolodymyr Selenskyj entlassen wurde, hat die Abgeordneten aufgefordert, rechtliche Rahmenbedingungen für die Durchführung nationaler Wahlen nach dem Ende des Kriegsrechts zu schaffen. Nach der ukrainischen Verfassung können während des Kriegsrechts keine Wahlen stattfinden, und Selenskyj hat wiederholt auf erhebliche logistische und sicherheitspolitische Hindernisse bei der Abstimmung während aktiver Kampfhandlungen hingewiesen.

Fedorov betonte, dass die rechtzeitige Festlegung klarer Wahlregeln entscheidend für die Gewährleistung politischer Stabilität und die Bewahrung demokratischer Regierungsführung nach dem Konflikt mit Russland sei. Sein Vorstoß unterstreicht eine wachsende Debatte über den politischen Übergang des Landes nach dem Krieg.

Quellen: Le Monde.

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