US Supreme Court erlaubt vorübergehende Fortsetzung von Abschiebungen in Drittländer

US Supreme Court erlaubt vorübergehende Fortsetzung von Abschiebungen in Drittländer
Foto: Vijesti

Der US Supreme Court erlaubt der Trump-Regierung vorübergehend Abschiebungen in Drittländer, während Klagen geprüft werden.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat der Trump-Regierung erlaubt, Migranten vorübergehend in Drittländer abzuschieben, während Klagen vor unteren Instanzen geprüft werden. Die Entscheidung fällt zusammen mit einer internationalen Medienrecherche unter der Leitung von Forbidden Stories und The Guardian, die aufdeckte, dass mindestens 25.447 Menschen im Rahmen nicht offengelegter Vereinbarungen in 28 Nicht-Herkunftsländer geschickt wurden.

Aufzeichnungen des Außenministeriums zeigen, dass rund 20.000 Migranten nach Mexiko geschickt wurden, während mehr als 5.000 in ihnen unbekannte Länder geflogen wurden. Mehrere Abgeschobene hatten zuvor rechtlichen Schutz erhalten, der anerkannte, dass eine Rückkehr in ihre Heimat schwere Sicherheitsrisiken birgt. Nach den Enthüllungen forderten mehr als ein Dutzend Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen Washington auf, das Programm auszusetzen, und warnten, dass Abschiebungen in fremde Länder Migranten möglicherweise Folter und Verfolgung aussetzen. Der Oberste Gerichtshof wird Argumente dazu anhören, ob Abgeschobene die Möglichkeit erhalten müssen, ihre Abschiebung anzufechten.

Quellen: Danas, Index, Klix, N1, Vijesti

Wie Medien es bewerteten

    • N1 Neutral Rahmte die Entwicklungen strikt über die rechtlichen Mechanismen des Supreme Court und ausstehende Gerichtsentscheidungen ein.
    • Vijesti Kritisch Betonte vertrauliche bilaterale Vereinbarungen, Kosten für die Steuerzahler und das schwere persönliche Leid der abgeschobenen Personen.
    • Index Alarmiert Konzentrierte sich vor allem auf dringende Warnungen der UN zu Menschenrechten hinsichtlich Folter- und Misshandlungsrisiken.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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