Untersuchung deckt auf: USA haben über 25.000 Migranten in Drittländer verbracht

Untersuchung deckt auf: USA haben über 25.000 Migranten in Drittländer verbracht
Foto: Vijesti

Eine internationale Medienrecherche zeigt: Die USA haben über 25.000 Migranten in 28 Drittländer verbracht. UN-Experten fordern einen sofortigen Stopp.

Eine von Forbidden Stories geleitete internationale Medienrecherche hat ergeben, dass die US-Regierung mehr als 25.000 Migranten und Asylsuchende im Rahmen nicht offengelegter bilateraler Vereinbarungen in 28 Drittländer verbracht hat. Aufzeichnungen des Außenministeriums und über 100 Interviews deuten darauf hin, dass rund 20.000 Personen mit Bussen nach Mexiko gebracht wurden, während mehr als 5.000 in fremde Staaten geflogen wurden, zu denen sie zuvor keine Verbindungen hatten. Einige Personen hatten zuvor rechtlichen Schutz von US-Einwanderungsgerichten erhalten.

Als Reaktion darauf haben mehr als ein Dutzend Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen Washington aufgefordert, die Transfers in Drittländer sofort auszusetzen, und gewarnt, dass die Betroffenen einem erhöhten Risiko von Folter und Misshandlung ausgesetzt seien. Darüber hinaus äußerten Menschenrechtsorganisationen Alarm über bevorstehende US-Pläne, Hunderte inhaftierte Afghanen nach Pakistan abzuschieben, und befürchten deren mögliche zwangsweise Rückführung in das von den Taliban kontrollierte Afghanistan.

Quellen: Avaz, Danas, Index, Klix, Vijesti.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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