Wall Street Journal-Bericht wirft ethische Fragen zu Rolle des US-Gesandten bei albanischem Gasgeschäft auf

Wall Street Journal-Bericht wirft ethische Fragen zu Rolle des US-Gesandten bei albanischem Gasgeschäft auf
Foto: Gazeta Tema

Ein Bericht des Wall Street Journal wirft ethische Fragen zur Rolle der US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, und ihres Beraters bei einem 6-Milliarden-Dollar-Gasgeschäft in Albanien auf.

Die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, und ihr Berater, der Energielobbyist Christos Marafatsos, geraten nach einer Untersuchung ihrer Beteiligung an einem 6 Milliarden Dollar schweren Erdgasabkommen in Albanien unter Beobachtung.

Berichten zufolge reiste Guilfoyle im März nach Tirana, um den albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama zu treffen, begleitet von Marafatsos und einem Manager der griechischen Infrastrukturgruppe Aktor. Im darauffolgenden Monat kehrte sie zurück, um der offiziellen Vertragsunterzeichnung beizuwohnen, die auf die Gasversorgung Albaniens abzielt.

Die Untersuchung wirft Fragen zu möglichen Interessenkonflikten auf, da Marafatsos die US-Gesandtin berät und zugleich für private kommerzielle Energieunternehmen in ganz Europa lobbyiert. Regionale Behörden und diplomatische Vertreter haben zu den Vorwürfen keine öffentlichen Stellungnahmen abgegeben.

Quellen: Gazeta Tema, Koha.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen
Wall Street Journal-Bericht wirft ethische Fragen zu Rolle des US-Gesandten bei albanischem Gasgeschäft auf — Nexus Europa