US-Botschafterin in Griechenland wegen 6-Milliarden-Dollar-Energiegeschäft in Albanien unter Beobachtung

Nexus Europa Redaktion
US-Botschafterin in Griechenland wegen 6-Milliarden-Dollar-Energiegeschäft in Albanien unter Beobachtung
Foto: Gazeta Tema

Eine WSJ-Untersuchung wirft Fragen zu US-Botschafterin Kimberly Guilfoyle und Lobbyist Christos Marafatsos im Zusammenhang mit einem 6-Milliarden-Dollar-Erdgasgeschäft in Albanien auf.

Eine Untersuchung des Wall Street Journal hat Fragen zu den Handlungen der US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, und des Lobbyisten Christos Marafatsos im Zusammenhang mit Energiegeschäften in Südosteuropa aufgeworfen.

Berichten zufolge traf sich Guilfoyle im März 2026 in Tirana mit dem albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama, begleitet von Marafatsos und Unternehmensvertretern. Einen Monat nach dem Treffen sicherte sich das griechische Infrastrukturunternehmen Aktor eine Vereinbarung im Wert von 6 Milliarden Dollar zur Lieferung von Erdgas nach Albanien. Die Untersuchung hebt Bedenken hinsichtlich der Doppelrolle von Marafatsos hervor, der zugleich enger Berater der Botschafterin ist und für private Handelsunternehmen im regionalen Energiesektor lobbyiert.

Quellen: Gazeta Tema, Koha.

Quellen

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