Nach historischen Tiefs intervenieren USA und Japan zur Stützung des fallenden Yen

Nach historischen Tiefs intervenieren USA und Japan zur Stützung des fallenden Yen
Foto: NOS (Nederlandse Omroep Stichting)

USA und Japan haben mit Milliarden-Operationen den Yen gestützt. Doch die langfristige Wirkung der Intervention bleibt ungewiss.

Nach historischen Tiefs der japanischen Währung haben Tokio und Washington gemeinsame Marktoperationen in Milliardenhöhe bestätigt, um den Fall des Yen gegenüber dem US-Dollar zu stoppen. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama erklärte, die koordinierten Yen-Käufe sollten "excessive volatility and disorderly movements" eindämmen, und merkte an, dass die laufenden Konsultationen mit US-Vertretern fortgesetzt würden.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Intervention als "signal of friendship" mit dem Ziel, die inländischen und globalen Marktbedingungen zu stabilisieren. Analysten merkten an, dass der Schritt auch US-Wirtschaftsinteressen Rechnung trage, da ein breiterer Ausverkauf japanischer Vermögenswerte die ohnehin steigenden Renditen von US-Staatsanleihen weiter hätte ansteigen lassen können. Während die Währung eine unmittelbare Erholung verzeichnete, bleiben Marktbeobachter hinsichtlich der langfristigen Wirksamkeit der Intervention vorsichtig.

Quellen: FAZ, Finews, France24, NOS, ORF.

Wie Medien es bewerteten

  • 3. Aug. 2026, 10:00 UTC
    • NOS (Nederlandse Omroep Stichting) Vorsichtig Betont, dass trotz einer sofortigen Erholung des Yen die langfristige Wirksamkeit der Intervention unsicher bleibt.
    • Finews Neutral Konzentriert sich auf Finanzanalysen, die zeigen, dass der Schritt den Eigeninteressen der USA dient, indem er Übertragungseffekte auf die US-Anleihemärkte verhindert.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen