Japan und USA starten gemeinsame Währungsintervention zur Stützung des Yen

Japan und USA starten gemeinsame Währungsintervention zur Stützung des Yen
Foto: NOS (Nederlandse Omroep Stichting)

Japan und die USA haben eine seltene gemeinsame Währungsintervention gestartet, um den Yen zu stützen, der auf ein 40-Jahres-Tief gefallen ist.

Japan und die Vereinigten Staaten haben eine seltene gemeinsame Währungsintervention durchgeführt, um die starke Abwertung des japanischen Yen zu stoppen, der kürzlich auf ein 40-Jahres-Tief von fast 164 Yen pro US-Dollar fiel. Der japanische Finanzminister Satsuki Katayama bestätigte die koordinierte Operation, die den Kauf von Yen und den Verkauf von Dollar umfasste, und erklärte, die Maßnahme ziele darauf ab, "übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen" zu bekämpfen.

Die anhaltende Schwäche der Währung hat die Importkosten für Energie und Lebensmittel in Japan erhöht und den Inflationsdruck auf die Haushalte verstärkt. Analysten führen den Rückgang hauptsächlich auf die sich vergrößernde Zinsdifferenz zwischen Washington und Tokio sowie auf die erhöhten globalen Ölpreise zurück.

Obwohl die gemeinsame Marktaktion einen sofortigen Anstieg des Yen-Werts bewirkte, warnen Finanzbeobachter, dass ihre langfristige Wirksamkeit ohne breitere Anpassungen der zugrunde liegenden Geldpolitik ungewiss bleibt.

Quellen: Expresso das Ilhas, FAZ, NOS, ORF, Seznam Zprávy.

Wie Medien es bewerteten

    • NOS (Nederlandse Omroep Stichting) Vorsichtig Betont, dass trotz einer sofortigen Erholung des Yen die langfristige Wirksamkeit der Intervention unsicher bleibt.
    • Finews Neutral Konzentriert sich auf Finanzanalysen, die zeigen, dass der Schritt den Eigeninteressen der USA dient, indem er Übertragungseffekte auf die US-Anleihemärkte verhindert.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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