Japan und USA intervenieren, um den schwächelnden Yen zu stützen

Japan und USA intervenieren, um den schwächelnden Yen zu stützen
Foto: NOS (Nederlandse Omroep Stichting)

Japan und die USA haben koordiniert in den Devisenmarkt eingegriffen, um den Yen zu stützen, der auf ein 40-Jahres-Tief gefallen war. Die Schwäche der Währung erhöht die Importkosten und den Inflationsdruck.

Japan und die USA haben eine koordinierte Intervention am Devisenmarkt durchgeführt, um den japanischen Yen zu stützen, nachdem dieser auf ein 40-Jahres-Tief gegenüber dem US-Dollar gefallen war. Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte gemeinsame Yen-Käufe, die darauf abzielen, "übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen" einzudämmen.

Die anhaltende Schwäche der Währung hat die Importkosten für Energie und Lebensmittel in die Höhe getrieben und den Inflationsdruck auf japanische Haushalte verstärkt. Finanzanalysten führen den Rückgang des Yen hauptsächlich auf die große Zinsdifferenz zwischen Washington und Tokio sowie auf die steigenden globalen Ölpreise zurück.

Während die gemeinsame Operation einen sofortigen Kursanstieg auslöste, warnen Beobachter, dass ihre langfristige Wirkung ungewiss bleibt, sofern sich die zugrunde liegende Geldpolitik nicht anpasst. Beamte in Tokio erklärten, sie seien bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen, falls die Marktinstabilität anhält.

Quellen: Expresso das Ilhas, FAZ, NOS, ORF, Seznam Zprávy.

Wie Medien es bewerteten

    • NOS (Nederlandse Omroep Stichting) Vorsichtig Betont, dass trotz einer sofortigen Erholung des Yen die langfristige Wirksamkeit der Intervention unsicher bleibt.
    • Finews Neutral Konzentriert sich auf Finanzanalysen, die zeigen, dass der Schritt den Eigeninteressen der USA dient, indem er Übertragungseffekte auf die US-Anleihemärkte verhindert.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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