Japan und USA intervenieren zur Stützung des schwächelnden Yen

Japan und USA intervenieren zur Stützung des schwächelnden Yen
Foto: ORF

Japan und die USA haben erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam am Devisenmarkt interveniert, um den schwächelnden Yen zu stützen.

Japan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt interveniert, um den abwertenden Yen zu stabilisieren. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte die koordinierten Währungskäufe und erklärte, die Intervention habe darauf abgezielt, "excessive volatility and disorderly movements" des Wechselkurses einzudämmen. Die japanischen Behörden erklärten, man stehe weiterhin in engem Austausch mit Washington und sei bereit, bei Bedarf weitere Marktmaßnahmen zu ergreifen. Der gemeinsame Schritt erfolgt nach anhaltendem Abwärtsdruck auf den Yen, der in den vergangenen Handelssitzungen stark gegenüber den wichtigsten Weltwährungen gefallen war. Quellen: ORF.

Wie Medien es bewerteten

    • NOS (Nederlandse Omroep Stichting) Vorsichtig Betont, dass trotz einer sofortigen Erholung des Yen die langfristige Wirksamkeit der Intervention unsicher bleibt.
    • Finews Neutral Konzentriert sich auf Finanzanalysen, die zeigen, dass der Schritt den Eigeninteressen der USA dient, indem er Übertragungseffekte auf die US-Anleihemärkte verhindert.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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