Spannungen in der Straße von Hormus halten an, Iran meldet Angriffe auf Schiffe

Spannungen in der Straße von Hormus halten an, Iran meldet Angriffe auf Schiffe
Foto: Corriere della Sera

Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, nachdem iranische Staatsmedien Raketenangriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus melden; Washington weist die Angaben zurück.

Die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, nachdem iranische Staatsmedien berichtet haben, Teheran habe Raketenangriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus gestartet, darunter kommerzielle Tanker und ein Flugzeugträger der Vereinigten Staaten. Vertreter Washingtons wiesen die Angaben zurück; US-Präsident Donald Trump hielt daran fest, dass die strategische Schifffahrtsroute weiterhin in Betrieb sei, und beschrieb Teheran als in "great difficulty."

Trotz der amerikanischen Darstellung deuten Berichte des US-Geheimdienstes darauf hin, dass die Islamische Revolutionsgarde ihre operative Position als gestärkt ansieht, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen militärischen Eskalation weckt. Die jüngsten Entwicklungen folgen auf das Scheitern eines im Juni vereinbarten 14-Punkte-Waffenstillstandsmemorandums, das durch erneute amerikanische Angriffe Anfang Juli untergraben wurde. Einsatzkräfte haben nach Angaben Berichten zufolge einen Brand an Bord eines beschädigten Tankers in der Region unter Kontrolle gebracht.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica

Wie Medien es bewerteten

    • Corriere della Sera Skeptisch Betonte die US-Beteuerungen, dass Teheran vor erheblichen Schwierigkeiten stehe und die Straße von Hormus für den Seeverkehr offen bleibe.
    • La Repubblica Alarmiert Konzentrierte sich auf iranische Angaben zu erfolgreichen Angriffen auf US-Marineeinheiten und auf Geheimdienstwarnungen vor einem wachsenden Selbstvertrauen der Revolutionsgarde.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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