Merz sagt Trump-Telefonat ab, nachdem US-Präsident Wahlsieg der rechtsextremen AfD lobt

Merz sagt Trump-Telefonat ab, nachdem US-Präsident Wahlsieg der rechtsextremen AfD lobt
Foto: The Guardian

Bundeskanzler Merz sagt Telefonat mit Trump ab, nachdem dieser den AfD-Wahlsieg in Ostdeutschland gelobt hat; Merz nennt das Ergebnis seiner Partei einen "disaster".

Bundeskanzler Friedrich Merz hat ein geplantes Telefonat mit US-Präsident Donald Trump abgesagt, nachdem der amerikanische Staatschef öffentlich Zugewinne der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) bei Landtagswahlen gefeiert hatte. Die Wahlergebnisse in Ostdeutschland, darunter ein Sieg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, bescherten Merz' konservativer Partei ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis seit 1949 – ein Resultat, das Merz als "disaster" bezeichnete.

Nach dem Streit erklärte Merz, die Nachkriegsära der "unconditional" transatlantischen Beziehungen sei vorerst "probably over". Die Landesverfassungsschutzbehörden beobachten die einwanderungsfeindliche AfD weiterhin; in mehreren Bundesländern wird sie als rechtsextremistisch eingestuft.

Quellen: BBC News, Bloomberg, Cyprus Mail, France24, Sweden Herald, The Guardian

Quellen

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