Merz erklärt Nachkriegsbindung an die USA für beendet, nachdem Trump die AfD gelobt hat

Merz erklärt Nachkriegsbindung an die USA für beendet, nachdem Trump die AfD gelobt hat
Foto: The Guardian

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt die transatlantischen Beziehungen zu den USA für vorerst beendet, nachdem Trump die AfD gelobt hat, und sagt ein Telefonat mit Trump ab.

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, die "unconditional" transatlantischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg seien vorerst "probably over", nachdem US-Präsident Donald Trump die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) öffentlich gelobt hatte. Merz sagte daraufhin ein geplantes Telefonat mit Trump ab.

Die diplomatischen Verwerfungen folgen auf den Erdrutschsieg der AfD in Sachsen-Anhalt, wo die Partei fast 44 % der Stimmen errang und Gespräche aufnahm, um eine Regierungsmehrheit zu sichern. In einer hitzigen Bundestagsdebatte bezeichnete Merz die vom Verfassungsschutz beobachtete Partei als "destructive force" und kritisierte ihr Einwanderungsprogramm. International löste das Wahlergebnis Besorgnis aus; der polnische Außenminister Radosław Sikorski nannte den Triumph der AfD "very worrying".

Quellen: BBC News, Bloomberg, France24, Sweden Herald, The Guardian

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen