Bundeskanzler Friedrich Merz sagt Telefonat mit Trump nach AfD-Wahlerfolg ab

Bundeskanzler Friedrich Merz sagt Telefonat mit Trump nach AfD-Wahlerfolg ab
Foto: The Guardian

Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt sagt Bundeskanzler Friedrich Merz ein Telefonat mit Donald Trump ab und kritisiert die AfD im Bundestag scharf.

Nach dem Wahlsieg der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich die diplomatischen und innenpolitischen Folgen verschärft. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte ein geplantes Telefonat mit US-Präsident Donald Trump ab, nachdem Trump den Erfolg der rechtspopulistischen Partei in den sozialen Medien öffentlich gefeiert hatte. Im Bundestag kritisierte Merz die AfD scharf und bezeichnete sie als "destructive force" und verurteilte deren politisches Programm.

Die internationale Besorgnis wuchs, als der polnische Außenminister Radosław Sikorski das Wahlergebnis als "very worrying" bezeichnete. Angesichts der verstärkten Kritik an seiner eigenen Führung forderte Merz die Abgeordneten auf, sich auf die europäische Sicherheit zu konzentrieren statt auf politische Debatten über seine Zukunft. Unterdessen erklärten AfD-Vertreter in Sachsen-Anhalt, sie hätten Gespräche zur Bildung einer Regierungsmehrheit aufgenommen, während die Inlandsgeheimdienste den Landesverband weiterhin als extremistische Gruppierung einstufen.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, Sweden Herald, The Guardian

Quellen

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