ICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan nach Fehlverhaltensuntersuchung

Nexus Europa Redaktion
ICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan nach Fehlverhaltensuntersuchung
Foto: Sweden Herald

ICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan nach Fehlverhaltensuntersuchung wegen sexueller Belästigungsvorwürfe.

Die Mitgliedsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs haben Chefankläger Karim Khan nach einer Abstimmung der Versammlung in New York formell entlassen. Von 125 Mitgliedsstaaten unterstützten 82 einen Beschluss zur Abberufung des britischen Anwalts, während 13 dagegen stimmten und 15 sich enthielten.

Die Versammlung kam zu dem Schluss, dass Khan eine "serious breach of duty and serious misconduct" begangen habe, ausgehend von sexuellen Belästigungsvorwürfen von Mitarbeitern. Khan, der während der Untersuchung vorübergehend zurückgetreten war, hat alle Anschuldigungen wiederholt bestritten. Der britische Ankläger war seit 2021 im Amt und leitete hochkarätige Fälle, darunter Haftbefehlsanträge gegen internationale Führungspersönlichkeiten.

Quellen: Die Zeit, FAZ, Rzeczpospolita, Sweden Herald.

Quellen

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