ICC-Mitgliedsstaaten stimmen für Absetzung von Chefankläger Karim Khan

ICC-Mitgliedsstaaten haben Chefankläger Karim Khan nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens abgesetzt. Rund 80 Staaten stimmten für seine Entlassung.
Die Mitgliedsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) haben dafür gestimmt, Chefankläger Karim Khan aufgrund von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens dauerhaft abzusetzen. Die Entscheidung wurde von der Versammlung der Vertragsstaaten getroffen, wobei rund 80 Mitgliedsstaaten für seine Entlassung stimmten.
Khan, ein britischer Anwalt, der das Amt 2021 übernahm, wurde vor der Abstimmung letzten Monats suspendiert. Das interne Aufsichtsorgan des Gerichts stellte fest, dass er sich gegenüber einer Kollegin einer 'serious breach of duty and serious misconduct' schuldig gemacht habe. Die Vorwürfe gegen den 56-jährigen Ankläger wurden erstmals 2024 bekannt.
Quellen: BBC News, ORF, Sweden Herald.
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 25. Juli 2026, 06:00 UTCICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan in historischer Abstimmung
- 25. Juli 2026, 03:30 UTCICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan nach Fehlverhaltensuntersuchung
- 25. Juli 2026, 02:30 UTCICC-Mitgliedsstaaten stimmen für Absetzung von Chefankläger Karim Khan
- 25. Juli 2026, 01:30 UTCICC-Mitgliedsstaaten stimmen für dauerhafte Entlassung von Chefankläger Karim Khan
- 25. Juli 2026, 00:00 UTCMitgliedstaaten stimmen für Entlassung des ICC-Chefanklägers Karim Khan wegen Fehlverhaltensvorwürfen
- 24. Juli 2026, 23:00 UTCMitgliedsstaaten des ICC stimmen für Entlassung von Chefankläger Karim Khan