Mitgliedsstaaten des ICC stimmen für Entlassung von Chefankläger Karim Khan

Die ICC-Mitgliedsstaaten haben Chefankläger Karim Khan wegen sexuellen Fehlverhaltens entlassen. 82 von 125 Staaten stimmten für die Absetzung.
Die Mitgliedsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) haben mit einer Abstimmung die dauerhafte Entlassung von Chefankläger Karim Khan wegen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens beschlossen. Bei der Abstimmung der Vertragsstaatenversammlung unterstützten 82 der 125 Mitgliedsstaaten die Absetzung des 56-jährigen britischen Anwalts. Khan, der 2021 Chefankläger wurde, war bereits vor der Entscheidung suspendiert worden. Die Entlassung folgte auf eine interne Untersuchung, die ergab, dass Khan eine „serious breach of duty and serious misconduct“ gegenüber einer Kollegin begangen hatte. Die Vorwürfe gegen ihn waren erstmals 2024 aufgetaucht.
Quellen: BBC News, ORF, Rzeczpospolita, Sweden Herald.
Quellen
- Sweden Herald — ICC to decide whether suspended chief prosecutor Karim Khan should be removed over harassment allegations
- ORF — Weltstrafgericht: Chefankläger Khan soll Amt verlieren
- BBC News — ICC top prosecutor removed over sexual misconduct allegations
- Rzeczpospolita — Karim Khan odwołany z Międzynarodowego Trybunału Karnego
Frühere Berichterstattung
- 25. Juli 2026, 06:00 UTCICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan in historischer Abstimmung
- 25. Juli 2026, 03:30 UTCICC-Mitgliedsstaaten entlassen Chefankläger Karim Khan nach Fehlverhaltensuntersuchung
- 25. Juli 2026, 02:30 UTCICC-Mitgliedsstaaten stimmen für Absetzung von Chefankläger Karim Khan
- 25. Juli 2026, 01:30 UTCICC-Mitgliedsstaaten stimmen für dauerhafte Entlassung von Chefankläger Karim Khan
- 25. Juli 2026, 00:00 UTCMitgliedstaaten stimmen für Entlassung des ICC-Chefanklägers Karim Khan wegen Fehlverhaltensvorwürfen
- 24. Juli 2026, 20:00 UTCICC-Mitgliedsstaaten stimmen für Absetzung von Chefankläger Karim Khan