US-Regierung erhebt neue Zölle auf 60 Handelspartner nach Gerichtsurteil
US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle von 10 bis 12,5 Prozent auf rund 60 Handelspartner verhängt, darunter die Europäische Union, Kanada und Australien.
US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle von 10 bis 12,5 Prozent auf rund 60 Handelspartner verhängt, darunter die Europäische Union, Kanada und Australien. Die Maßnahmen traten sofort in Kraft, nachdem ein vorübergehender Notfallzoll gemäß einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA ausgelaufen war.
Das Weiße Haus rechtfertigte die neuen Abgaben mit der Behauptung, die betroffenen Länder hätten unzureichende Maßnahmen zur Bekämpfung von Zwangsarbeit ergriffen. Unter dem aktualisierten Rahmen unterliegen Importe aus der Europäischen Union einem Zoll von 10 Prozent. Rechtsanalysten und internationale Handelsbeamte äußerten Skepsis gegenüber der Berufung der Regierung auf Anti-Zwangsarbeitsgesetze und sehen darin ein rechtliches Manöver, um gerichtliche Beschränkungen der exekutiven Zollbefugnisse zu umgehen.
Quellen: DW, Rzeczpospolita, Tagesschau

