Erdbeben in Japan: Rettungsarbeiten dauern an – historische Waldbrände in Südeuropa

Nexus Europa Redaktion
Erdbeben in Japan: Rettungsarbeiten dauern an – historische Waldbrände in Südeuropa
Foto: Corriere della Sera

Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan: Rettungsarbeiten laufen. Historische Waldbrände in Südeuropa fordern Evakuierungen.

In der japanischen Präfektur Kumamoto suchen Rettungskräfte nach Überlebenden eines Erdbebens der Stärke 7,1, das schwere Gebäudeschäden verursachte, Autobahnen aufriss und eine Explosion in einem Einkaufszentrum in Kashima auslöste. Die örtlichen Behörden berichten, dass nach dem Einsturz von Gebäudeteilen noch Menschen in den beschädigten Bauten eingeschlossen sind.

Gleichzeitig kämpft Südeuropa mit beispiellosen Waldbränden bei steigenden Temperaturen. Im Südwesten Frankreichs haben die Flammen mehr als 42.000 Hektar vernichtet und sich bis auf 15 Kilometer an Bordeaux herangefressen. Dies führte zum Einsatz von Militärflugzeugen und zur Verteilung von 1,5 Millionen Masken zum Schutz der Bevölkerung vor Rauch. In Spanien bekämpfen Feuerwehrleute den größten Waldbrand in der Geschichte des Landes, mit schweren Bränden in der Nähe von Madrid. Insgesamt wurden in Frankreich und Spanien über 260.000 Menschen evakuiert. Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte: 'We will make it,' trotz Kritik politischer Gegner an der staatlichen Bereitschaft.

Quellen: Corriere della Sera

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