Erdbeben in Japan: Todeszahl steigt auf 13, während Waldbrände in Europa Massenevakuierungen erzwingen

Erdbeben in Japan: Todeszahl steigt auf 13, während Waldbrände in Europa Massenevakuierungen erzwingen
Foto: Il Messaggero

Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan fordert 13 Todesopfer, während Waldbrände in Europa zu Massenevakuierungen führen. Rettungskräfte im Einsatz.

Die Such- und Rettungsarbeiten in der japanischen Präfektur Kumamoto gehen weiter, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,1 mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 9.000 Einwohner obdachlos gemacht hat. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich weiterhin auf die Suche nach Vermissten in einem eingestürzten Einkaufszentrum in Kashima und einer zerstörten Papierfabrik. Premierministerin Sanae Takaichi bestätigte schwere Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur.

Gleichzeitig breiten sich unkontrollierte Waldbrände in Südeuropa aus. Schwere Brände nahe Madrid tragen nach Angaben der Behörden zum größten Waldbrand in der Geschichte Spaniens bei. In Frankreich setzten die Behörden Militärflugzeuge ein und verteilten 1,5 Millionen FFP2-Masken, als die Flammen auf Bordeaux vorrückten und 140.000 Evakuierungen in der Region Gironde erzwangen. Starke Winde in Griechenland führten zudem zu präventiven Evakuierungen in neun Dörfern auf der Insel Paros. Medienberichten zufolge sind in Europa zwischen 260.000 und 300.000 Menschen vertrieben. Der spanische Premierminister Pedro Sánchez erklärte: "the priority is saving lives."

Quellen: Corriere della Sera, Il Messaggero.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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