Demonstranten setzen Polizeiwagen auf Baustelle der Turin-Lyon-Bahn im Val Susa in Brand

Demonstranten setzen Polizeiwagen auf Baustelle der Turin-Lyon-Bahn im Val Susa in Brand
Foto: Il Sole 24 Ore

Bei Protesten gegen die Turin-Lyon-Hochgeschwindigkeitsbahn im Val Susa setzten Demonstranten zwei Polizeiwagen in Brand.

Demonstranten, die sich gegen den Bau der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Turin-Lyon stellen, haben eine Baustelle in Chiomonte im Tal Val Susa in Norditalien angegriffen. Bei den Zusammenstößen wurden zwei Polizeiwagen der Carabinieri in Brand gesteckt, als die Demonstranten die Umzäunung der Anlage durchbrachen.

Der Vorfall zog sofortige Verurteilung durch Mitglieder der italienischen Regierung nach sich. Verkehrsminister Matteo Salvini kritisierte die gewalttätigen Taktiken, während Außenminister Antonio Tajani die Zusammenstöße als beschämende Guerilla-Aktivität bezeichnete. Die italienischen Strafverfolgungsbehörden haben Ermittlungen zur Zerstörung der Sicherheitsfahrzeuge und zum Eindringen in die Baustelle der Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur eingeleitet.

Quellen: Il Sole 24 Ore

Wie Medien es bewerteten

    • Il Sole 24 Ore Kritisch Hob hervor, dass Regierungsminister die Gewalt als politische Aggression von linker Seite darstellten.
    • Corriere della Sera Neutral Berichtete über offizielle politische Verurteilungen sowie über Aussagen der No-TAV-Demonstranten und Bedenken der Opposition zu den steigenden Projektkosten.
    • Il Sole 24 Ore Alarmiert Betonte Zitate von Regierungsministern, die die Auseinandersetzung als schändliche Guerillakriegsführung und gewalttätige Früchte der politischen Linken darstellten.
    • Corriere della Sera Neutral Beschrieb politische Reaktionen über Parteigrenzen hinweg und hob sowohl die Einigkeit gegen die Gewalt als auch Oppositionsargumente zum Nutzen und den Kosten des Projekts hervor.
    • Il Sole 24 Ore Kritisch Betonte, dass Regierungsminister direkt die linke politische Rhetorik für die Gewalt am Bahnbauplatz verantwortlich machten.
    • Corriere della Sera Neutral Zeigte die Reaktionen über Parteigrenzen hinweg auf und wog die Verurteilung der Gewalt durch die Opposition gegen ihre anhaltenden Einwände gegen die Kosten des Projekts ab.
    • Il Sole 24 Ore Kritisch Betonte die scharfen Verurteilungen durch Regierungsminister und stellte die Gewalt als politisch motivierte Guerillakriegsführung dar.
    • Corriere della Sera Neutral Konzentrierte sich auf detaillierte Vor-Ort-Berichte über die Schäden im Chiomonte-Gelände sowie Aussagen sowohl von Polizei als auch von Demonstranten.
    • La Stampa Neutral Konzentrierte sich auf parlamentarische Spannungen und konkurrierende Gesetzesvorschläge zwischen den Koalitionspartnern Fratelli d'Italia und Lega nach der Gewalt.
    • Il Sole 24 Ore Kritisch Hob die scharfen Verurteilungen der Kabinettsminister hervor, die die Angriffe als schändliche politische Guerillakämpfe darstellten.
    • Corriere della Sera Neutral Betonte die Anzahl verletzter Polizisten, die physische Zerstörung vor Ort und umfangreiche Identifizierungsmaßnahmen der Strafverfolgungsbehörden.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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