Schäden an Bahnbaustelle im Val Susa: Polizeiverletzte erreichen 130

Schäden an Bahnbaustelle im Val Susa: Polizeiverletzte erreichen 130
Foto: Corriere della Sera

Bei Schadensbewertungen an der Bahnbaustelle im Val Susa wurden ausgebrannte Fahrzeuge entdeckt. Fast 130 Polizeibeamte wurden verletzt, etwa 450 Personen identifiziert.

Bei Schadensbewertungen an der Hochgeschwindigkeitsbahnbaustelle in Chiomonte im Val Susa wurden ausgebrannte Fahrzeuge und verkohlte Infrastruktur nach den jüngsten gewaltsamen Zusammenstößen entdeckt. Überarbeitete Berichte bestätigen, dass fast 130 Polizeibeamte bei den Unruhen verletzt wurden, darunter 68 Carabinieri, 18 Finanzpolizisten und rund 50 Polizisten. Die italienischen Behörden haben etwa 450 Personen im Zusammenhang mit der Zerstörung identifiziert.

Als Reaktion darauf bezeichneten die Organisatoren der No-TAV-Bewegung die Demonstration als „great day of struggle“ und behaupteten, die Sicherheitskräfte hätten übermäßige Aggression gezeigt. Inzwischen untersuchen die Ermittler das gesamte Ausmaß der strukturellen Schäden auf dem Gelände, während Politiker über die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des umstrittenen Eisenbahninfrastrukturprojekts Turin-Lyon debattieren.

Quellen: Corriere della Sera, Il Sole 24 Ore, ORF

Wie Medien es bewerteten

    • Il Sole 24 Ore Kritisch Hob hervor, dass Regierungsminister die Gewalt als politische Aggression von linker Seite darstellten.
    • Corriere della Sera Neutral Berichtete über offizielle politische Verurteilungen sowie über Aussagen der No-TAV-Demonstranten und Bedenken der Opposition zu den steigenden Projektkosten.
    • Il Sole 24 Ore Alarmiert Betonte Zitate von Regierungsministern, die die Auseinandersetzung als schändliche Guerillakriegsführung und gewalttätige Früchte der politischen Linken darstellten.
    • Corriere della Sera Neutral Beschrieb politische Reaktionen über Parteigrenzen hinweg und hob sowohl die Einigkeit gegen die Gewalt als auch Oppositionsargumente zum Nutzen und den Kosten des Projekts hervor.
    • Il Sole 24 Ore Kritisch Betonte, dass Regierungsminister direkt die linke politische Rhetorik für die Gewalt am Bahnbauplatz verantwortlich machten.
    • Corriere della Sera Neutral Zeigte die Reaktionen über Parteigrenzen hinweg auf und wog die Verurteilung der Gewalt durch die Opposition gegen ihre anhaltenden Einwände gegen die Kosten des Projekts ab.
    • Il Sole 24 Ore Kritisch Betonte die scharfen Verurteilungen durch Regierungsminister und stellte die Gewalt als politisch motivierte Guerillakriegsführung dar.
    • Corriere della Sera Neutral Konzentrierte sich auf detaillierte Vor-Ort-Berichte über die Schäden im Chiomonte-Gelände sowie Aussagen sowohl von Polizei als auch von Demonstranten.
    • La Stampa Neutral Konzentrierte sich auf parlamentarische Spannungen und konkurrierende Gesetzesvorschläge zwischen den Koalitionspartnern Fratelli d'Italia und Lega nach der Gewalt.
    • Il Sole 24 Ore Kritisch Hob die scharfen Verurteilungen der Kabinettsminister hervor, die die Angriffe als schändliche politische Guerillakämpfe darstellten.
    • Corriere della Sera Neutral Betonte die Anzahl verletzter Polizisten, die physische Zerstörung vor Ort und umfangreiche Identifizierungsmaßnahmen der Strafverfolgungsbehörden.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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