Wie ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen den Luftkrieg in der Ukraine prägen

Wie ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen den Luftkrieg in der Ukraine prägen
Foto: Dagens Nyheter

Ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen stellen die Luftverteidigung in der Ukraine vor unterschiedliche Herausforderungen – Analysten fordern mehrschichtige Abwehrsysteme.

Der Luftkrieg im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine stützt sich auf unterschiedliche Waffensysteme, die für die Betreiber der Luftverteidigung jeweils eigene Herausforderungen darstellen. Ballistische Raketen bewegen sich mit extrem hohen Geschwindigkeiten auf Flugbahnen in großer Höhe und lassen den Verteidigern nur minimale Reaktionszeit. Im Gegensatz dazu fliegen Marschflugkörper in geringer Höhe und folgen dem Gelände, um Radarsysteme zu umgehen, während unbemannte Luftfahrzeuge häufig in großer Zahl eingesetzt werden, um Luftverteidigungsnetze zu sättigen.

Militäranalysten weisen darauf hin, dass die Abwehr dieser kombinierten Fähigkeiten mehrschichtige, integrierte Verteidigungssysteme erfordert, die mehrere Bedrohungsarten gleichzeitig erkennen und bekämpfen können. Während beide Seiten ihre Taktiken anpassen, hängt der Schutz wichtiger Infrastruktur davon ab, spezialisierte Gegenmaßnahmen einzusetzen, die auf jeden einzelnen Luftvektor zugeschnitten sind.

Quellen: Dagens Nyheter

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