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25. Okt. 2026, 05:00 UTC

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01
Mindestens sieben Tote bei Angriff auf griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien

Mindestens sieben Tote bei Angriff auf griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien

Mindestens sieben Tote und 34 Verletzte bei einem bewaffneten Angriff auf einen Trauerzug an einer griechisch-orthodoxen Kirche im jordanischen Hammoud.

Mindestens sieben Menschen wurden am Freitag getötet und 34 weitere verletzt, als ein bewaffneter Angriff einen Trauerzug an einer griechisch-orthodoxen Kirche im Dorf Hammoud in der südjordanischen Provinz Karak traf.

Nach Angaben der jordanischen Behörden eröffneten Bewaffnete kurz nach Beginn der Zeremonie das Feuer auf die Anwesenden. Die Sicherheitskräfte haben eine landesweite Fahndung nach den Tätern eingeleitet, die nach den Schüssen vom Tatort flohen.

Der jordanische Innenminister Mazen al-Faraya stufte den Vorfall als "terror attack by a group of extremists" ein. König Abdullah II. warnte anschließend vor einer entschlossenen Reaktion gegen die Verantwortlichen und versprach eine schnelle Justiz. Gewalttätige Angriffe gegen die christliche Minderheit in Jordanien bleiben außergewöhnlich selten.

Quellen: Le Monde, ORF, Der Standard, Der Spiegel, DW

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02
Israelische Streitkräfte starten große Operation im Westjordanland nach Tod von Soldaten

Israelische Streitkräfte starten große Operation im Westjordanland nach Tod von Soldaten

Israelische Streitkräfte starten nach dem Tod zweier Soldaten eine große Militäroperation in Hebron im Westjordanland; Hunderte palästinensische Familien sind von Vertreibung bedroht.

Israelische Streitkräfte haben am späten Freitag eine große Militäroperation in der Stadt Hebron im Westjordanland gestartet, nachdem ein Angriff zwei israelische Soldaten getötet hatte. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und der Sicherheitsdienst Shin Bet erklärten, die Operation ziele darauf ab, das Gebiet zu durchsuchen, bewaffnete Infrastruktur zu zerschlagen, Waffen zu beschlagnahmen und Verdächtige zu verhören.

Die Militärkräfte errichteten umfangreiche Absperrungen in ganz Hebron; die Operationen sollen nach Einschätzung mehrere Tage andauern. Berichten zufolge wurden Hunderte palästinensische Familien – Schätzungen zufolge zwischen 250 und 300 Haushalte – vor geplanten Abrissmaßnahmen aus ihren Häusern vertrieben, während Tausende weitere von Vertreibung bedroht sind. Anwohner und palästinensische Vertreter forderten internationalen Druck, um die Vertreibung zu stoppen. Auch aus anderen Orten im Westjordanland, darunter Nablus, wurden entsprechende Razzien gemeldet.

Quellen: Aftenposten, Berlingske, Dagens Industri, Svenska Dagbladet, Sydsvenskan.

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03
Ex-EU-Abgeordneter Slavi Binev in seinem Haus in Sofia erschossen

Ex-EU-Abgeordneter Slavi Binev in seinem Haus in Sofia erschossen

Der ehemalige bulgarische Politiker und Sportfunktionär Slavi Binev wurde am Samstagmorgen in seinem Haus in Sofia erschossen; die Polizei ermittelt wegen Mordes.

Der ehemalige bulgarische Politiker und Sportfunktionär Slavi Binev wurde am Samstagmorgen in seinem Haus in Sofia erschossen. Rettungskräfte und lokale Behörden wurden gegen 10:30 Uhr alarmiert, nachdem Anwohner im Hauptstadtbezirk Pavlovo Schüsse gemeldet hatten. Die Polizei leitete anschließend eine Morduntersuchung ein, und die bulgarischen Behörden haben Berichten zufolge drei Verdächtige im Zusammenhang mit der Tat festgenommen.

Binev, 60, war eine prominente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und hatte zuvor sowohl dem Europäischen Parlament als auch der bulgarischen Nationalversammlung angehört, wo er nationalistische Parteien vertrat. Neben seiner politischen Laufbahn war der ehemalige Taekwondo-Kämpfer Präsident des bulgarischen Taekwondo-Verbands und Vizepräsident der European Taekwondo Union. Die Strafverfolgungsbehörden haben noch kein mögliches Motiv für die Schüsse bekannt gegeben, die auf weitere jüngste Tötungen von Geschäftsleuten im Land folgen.

Quellen: Digi24, Adevărul, TV8

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04
Israel verhängt nach tödlichem Anschlag am Kontrollpunkt Blockade über Hebron

Israel verhängt nach tödlichem Anschlag am Kontrollpunkt Blockade über Hebron

Israelische Streitkräfte haben Hebron nach einem tödlichen Angriff auf einen Militärkontrollpunkt vollständig abgeriegelt und Häuserabbrüche eingeleitet; die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilt dies als "collective punishment".

Israelische Militärkräfte haben die Stadt Hebron im Westjordanland vollständig abgeriegelt und mit Häuserabbrüchen begonnen, nachdem ein tödlicher Angriff auf einen Militärkontrollpunkt erfolgt war. Die Operation begann, nachdem zwei palästinensische Bewaffnete das Feuer auf Soldaten eröffnet hatten; zwei Soldaten wurden getötet, drei weitere verletzt.

Als Reaktion ordnete die Israel Defense Forces die Evakuierung der Anwohner an, bevor schwere Maschinen eingesetzt wurden, um Häuser abzureißen, die mit den mutmaßlichen Angreifern in Verbindung gebracht werden.

Das Außenministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde verurteilte die Blockaden, Vertreibungen und Abbrüche und bezeichnete sie als "collective punishment". Palästinensische Vertreter forderten internationales Eingreifen und warnten, die Eskalation werde keine Sicherheit bringen und lediglich die Spannungen in der Region verschärfen.

Quellen: 444, HVG

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05
Französische Städte verhängen Ausgangssperren und Sicherheitsmaßnahmen während landesweiter Proteste

Französische Städte verhängen Ausgangssperren und Sicherheitsmaßnahmen während landesweiter Proteste

Französische Städte verhängen Ausgangssperren und Sicherheitsmaßnahmen während landesweiter Proteste. In Paris demonstrierten über 100.000 Menschen, in Orléans gilt eine nächtliche Ausgangssperre für unter 15-Jährige.

Behörden in ganz Frankreich setzten am Wochenende strikte Sicherheitsmaßnahmen und örtliche Ausgangssperren durch, nachdem öffentliche Demonstrationen und politische Versammlungen zu erhöhter Polizeipräsenz geführt hatten.

In Paris beteiligten sich mehr als 100.000 Menschen an landesweiten Kundgebungen, die von Gewerkschaften organisiert wurden. Die Demonstranten marschierten auf einer von der Polizei festgelegten, geänderten Route zwischen Porte d'Italie und Porte de Vincennes, wo die Sicherheitskräfte im Rahmen von Sicherheitsprotokollen nach früheren Protesten am 17. Oktober eingriffen.

Gleichzeitig setzten die örtlichen Behörden in Orléans außerordentliche Sicherheitsvorkehrungen vor einem Treffen der Partei Rassemblement National durch. Bürgermeister Serge Grouard kündigte eine nächtliche Ausgangssperre für Personen unter 15 Jahren an, verbunden mit Straßensperrungen und einem starken Polizeiaufgebot an Verkehrsknotenpunkten, um mögliche Zusammenstöße mit Gegendemonstranten zu verhindern.

Quellen: Anadolu Ajansı, Cumhuriyet.

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