Mindestens sieben Tote bei Angriff auf griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien

Mindestens sieben Tote bei Angriff auf griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien
Foto: Le Monde

Mindestens sieben Tote und 34 Verletzte bei einem bewaffneten Angriff auf einen Trauerzug an einer griechisch-orthodoxen Kirche im jordanischen Hammoud.

Mindestens sieben Menschen wurden am Freitag getötet und 34 weitere verletzt, als ein bewaffneter Angriff einen Trauerzug an einer griechisch-orthodoxen Kirche im Dorf Hammoud in der südjordanischen Provinz Karak traf.

Nach Angaben der jordanischen Behörden eröffneten Bewaffnete kurz nach Beginn der Zeremonie das Feuer auf die Anwesenden. Die Sicherheitskräfte haben eine landesweite Fahndung nach den Tätern eingeleitet, die nach den Schüssen vom Tatort flohen.

Der jordanische Innenminister Mazen al-Faraya stufte den Vorfall als "terror attack by a group of extremists" ein. König Abdullah II. warnte anschließend vor einer entschlossenen Reaktion gegen die Verantwortlichen und versprach eine schnelle Justiz. Gewalttätige Angriffe gegen die christliche Minderheit in Jordanien bleiben außergewöhnlich selten.

Quellen: Le Monde, ORF, Der Standard, Der Spiegel, DW

Quellen

Frühere Berichterstattung

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