
Iran bietet Rückkehr zum Juni-Abkommen an, während US-Luftangriffe und Entschädigungsforderungen für Reibung sorgen
Der iranische Präsident bietet die Rückkehr zum Juni-Abkommen an, während US-Luftangriffe und Trumps Entschädigungsforderungen die diplomatischen Aussichten trüben.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte, dass Teheran bereit sei, "unverzüglich" zu seinen nuklearen Verpflichtungen zurückzukehren, sofern Washington das frühere Juni-Abkommen einhalte. Die Erklärung folgt auf Vermittlungsbemühungen unter der Führung Katars und einer Vereinbarung zwischen Iran und Oman über eine neue Seeroute durch die Straße von Hormus, die jedoch der Bedingung unterliegt, dass Dritte sich nicht einmischen.
Die Aussichten auf eine rasche diplomatische Lösung stehen jedoch vor erheblichen Hindernissen. Das US-Zentralkommando bestätigte Luftangriffe auf zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus – die erste direkte amerikanische Bombardierung iranischen Territoriums seit einem Monat. Gleichzeitig erklärte US-Präsident Donald Trump, er beabsichtige, von Iran finanzielle Entschädigung für historische Angriffe auf amerikanische Verbündete und iranische Dissidenten zu verlangen.
Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.



