Spannungen in 's-Hertogenbosch und Den Haag wegen lokaler Unruhen und rechtsextremer Kundgebung

Spannungen in 's-Hertogenbosch und Den Haag wegen lokaler Unruhen und rechtsextremer Kundgebung
Foto: NU

In den Niederlanden wachsen die Spannungen: Proteste in 's-Hertogenbosch und eine geplante rechtsextreme Kundgebung in Den Haag sorgen für Unruhe.

Die Behörden in den Niederlanden reagieren auf zunehmende lokale Unruhen und politische Kontroversen. In 's-Hertogenbosch hat sich die öffentliche Besorgnis im Viertel Maaspoort verschärft, nachdem Anwohner gegen die Rückkehr zweier Pflegeväter protestierten, die im Juni wegen Missbrauchs ihrer Pflegekinder verurteilt worden waren. Darüber hinaus hat die Polizei einen zweiten Verdächtigen im Zusammenhang mit einem Angriff auf eine Frau im Juni festgenommen und erklärt, es gebe starke Hinweise, die den Angriff mit der öffentlichen Debatte über ein geplantes Jugendasylzentrum in Verbindung bringen.

Parallel dazu steht die rechte Partei Forum voor Democratie (FVD) zunehmend in der Kritik. Ein FVD-Politiker organisiert gemeinsam mit Neonazi-Gruppen eine bevorstehende Demonstration auf dem Malieveld in Den Haag, genau ein Jahr nachdem eine rechtsextreme Kundgebung an demselben Ort in Gewalt ausgeartet war.

Quellen: NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRC, NU

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen