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23. Okt. 2026, 05:30 UTC

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Drohnenangriffe auf Kiew – EU warnt Moskau wegen Sabotage in Leipzig

Drohnenangriffe auf Kiew – EU warnt Moskau wegen Sabotage in Leipzig

Russische Drohnenangriffe auf Kiew verletzen eine Einwohnerin; die EU warnt Moskau wegen mutmaßlicher Sabotage mit explosiven Drohnen in Leipzig.

Russische Streitkräfte haben neue Drohnenangriffe auf Kiew gestartet und dabei eine Einwohnerin verletzt. Dies geschah kurz nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor der UN-Generalversammlung erklärt hatte, Wladimir Putin sei "patient zero who wanted the war". Die Angriffe fallen mit einer offenkundigen Kampagne des russischen Verteidigungsministeriums zur Zerstörung des ukrainischen Energienetzes vor dem Winter zusammen. Als Vergeltung richteten sich ukrainische Drohnenoperationen gegen mehrere russische Ölraffinerien, wodurch die inländische Versorgung gestört wurde und Moskau gezwungen war, Treibstoff im Ausland zu kaufen.

Unterdessen verschärften sich die europäischen Sicherheitsbedenken, nachdem die Behörden zwei mutmaßliche, mit Moskau verbundene Verdächtige im Zusammenhang mit Vorfällen mit explosiven Drohnen in Leipzig identifiziert hatten. Mit Blick auf die mögliche Sabotage richtete EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine direkte Warnung aus: "We do not tolerate attacks on EU soil, ready to respond."

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

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Spannungen nahe der Straße von Hormus nehmen zu – Iran meldet Marineangriffe

Spannungen nahe der Straße von Hormus nehmen zu – Iran meldet Marineangriffe

Iranische Staatsmedien melden Angriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus; die USA spielen die Folgen herunter, während Geheimdienstkreise vor wachsenden Risiken warnen.

Die maritime Sicherheit nahe der Straße von Hormus bleibt fragil, nachdem iranische Staatsmedien berichtet haben, Teheran habe sechs Schiffe angegriffen – drei Handelstanker und drei Schiffe der Vereinigten Staaten – und zudem amerikanische Flugzeugträger mit Raketen ins Visier genommen. Örtliche Rettungskräfte konnten einen Brand an Bord eines der beschädigten Tanker erfolgreich löschen.

Als Reaktion auf die Eskalation spielte US-Präsident Donald Trump die operativen Auswirkungen der Angriffe herunter und erklärte: "Hormuz is open", während er behauptete, der Iran stehe vor "great difficulty". Amerikanische Geheimdienstbewertungen deuten dagegen darauf hin, dass sich Kommandeure der Islamischen Revolutionsgarde durch die jüngsten Auseinandersetzungen bestärkt fühlen, was die Gefahr einer weiteren regionalen Konfrontation erhöht. Die Spannungen haben sich seit Juli verschärft, als eine im Juni vereinbarte 14-Punkte-Waffenruhe nach erneuten US-Militärschlägen in der Region zusammenbrach.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

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Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister fordert rechtlichen Rahmen für Nachkriegswahlen

Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister fordert rechtlichen Rahmen für Nachkriegswahlen

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov fordert das Parlament auf, rechtliche Rahmenbedingungen für Wahlen nach der Aufhebung des Kriegsrechts zu schaffen.

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov hat das Parlament des Landes aufgefordert, rechtliche Rahmenbedingungen für die Abhaltung von Wahlen nach der Aufhebung des Kriegsrechts zu schaffen.

Fedorov, der im Juli von Präsident Volodymyr Zelensky entlassen wurde, warnte, dass eine fehlende rechtliche Vorbereitung vor dem Ende des Kriegsrechts politische Instabilität auslösen könnte. Nach geltendem ukrainischem Recht sind Wahlen während eines aktiven Kriegsrechts verboten. Befürworter einer frühzeitigen rechtlichen Vorbereitung argumentieren jedoch, dass umfangreiche Planungen erforderlich sind, um die komplexe Wahllogistik zu bewältigen. Zu den zentralen Herausforderungen gehört die Organisation der Wahlverfahren für Millionen von Binnenvertriebenen, Flüchtlinge im Ausland und Militärangehörige an der Front. Die ukrainischen Behörden haben noch keinen Zeitplan für die Abstimmung nach dem Konflikt bekannt gegeben.

Quellen: Le Monde.

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EU verlängert Russland-Sanktionen und streicht zwei Oligarchen von der Liste

EU verlängert Russland-Sanktionen und streicht zwei Oligarchen von der Liste

Die EU verlängert ihre Sanktionen gegen fast 3.000 russische Personen und Einrichtungen und streicht im Gegenzug zwei Oligarchen von der Liste. Zugleich verabschieden die Außenminister das größte Sanktionspaket bisher.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich darauf verständigt, die Sanktionen gegen nahezu 3.000 russische Personen und Einrichtungen zu verlängern, nachdem über den Ausschluss einzelner Personen verhandelt wurde. Um die einstimmige Unterstützung zu wahren und das automatische Auslaufen des umfassenderen Sanktionsregimes zu verhindern, erklärten sich die Mitgliedstaaten bereit, den Stahlmagnaten Alischer Usmanow und den Finanzier Michail Fridman von der Liste der Reiseverbote und Vermögenssperren zu streichen. Der Kompromiss folgte auf Einwände aus Frankreich, der Slowakei und Luxemburg. Zugleich verabschiedeten die in Luxemburg tagenden EU-Außenminister das bislang größte Sanktionspaket des Bündnisses, das auf Russlands Kriegswirtschaft, Energieexporte und die Finanznetzwerke, die Moskau stützen, abzielt.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau

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Slowenische Fußballgrößen Čeh und Mlakar teilen Karriere-Einblicke und Derby-Aussichten

Slowenische Fußballgrößen Čeh und Mlakar teilen Karriere-Einblicke und Derby-Aussichten

Aleš Čeh und Jan Mlakar sprechen über ihre Karrieren und die aktuelle Lage im slowenischen Fußball, darunter Mlakars dritte Rückkehr zu NK Maribor.

Der ehemalige Kapitän der slowenischen Nationalmannschaft, Aleš Čeh, und NK-Maribor-Stürmer Jan Mlakar haben über ihren Karriereverlauf und aktuelle Entwicklungen im heimischen Fußball gesprochen. Čeh reflektierte seinen Übergang nach der Spielerkarriere in den Trainerberuf; er war über ein Jahrzehnt lang Assistent von Trainer Srečko Katanec, darunter sieben Jahre in Asien. Trotz seiner historischen Verbindungen zu Olimpija Ljubljana und dem österreichischen Klub Grazer AK äußerte Čeh weiterhin Respekt für NK Maribor.

Gleichzeitig ist der 27-jährige Angreifer Jan Mlakar zum dritten Mal zu NK Maribor zurückgekehrt, um seinen ersten Meistertitel mit dem Verein zu gewinnen. Mlakar bekundete großes Vertrauen in die Schlüsselfiguren Zlatko Zahović und Darko Milanič und merkte an, dass der Hauptstadtklub trotz anhaltender interner Herausforderungen beim Rivalen Olimpija Ljubljana in Derby-Spielen weiterhin ein gefährlicher Konkurrent bleibt.

Quellen: Delo, Siol.net

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