Waldbrände wüten in Frankreich und Spanien, Tausende weiterhin vertrieben

Nexus Europa Redaktion
Waldbrände wüten in Frankreich und Spanien, Tausende weiterhin vertrieben
Foto: Expresso

Waldbrände in Südwestfrankreich und Zentralspanien weiten sich aus, Tausende vertrieben. Feuerwehrleute kämpfen gegen beispiellosen Feuersturm, politische Reaktionen in beiden Ländern.

Waldbrände im Südwesten Frankreichs und in Zentralspanien weiten sich weiter aus, belasten die Einsatzkräfte und zwingen Tausende zur Flucht. In Frankreich erreichten die Flammen Bordeaux bis auf 15 Kilometer, wobei Innenminister Laurent Nuñez die Lage als "very unfavourable" beschrieb. Feuerwehrleute berichteten, sie fühlten sich einem beispiellosen "Feuersturm" hilflos ausgeliefert, während Präsident Emmanuel Macron Wiederaufbauhilfe zusagte.

In Spanien überstieg die verbrannte Fläche 77.000 Hektar, darunter ein historischer Brand bei Ávila, der an einem Tag 20.000 Hektar vernichtete. Neue Ausbrüche in Vall d'Uixó erzwangen 16.000 Evakuierungen, wodurch die Gesamtzahl der betroffenen Einwohner auf 88.000 bis 120.000 stieg. Während König Felipe VI. zu politischer Einheit aufrief, um alle notwendigen Ressourcen zu mobilisieren, plädierte Premierminister Pedro Sánchez für einen staatlichen Pakt zum Klimawandel.

Quellen: Expresso, RTP (Rádio e Televisão de Portugal).

Wie Medien es bewerteten

  • 27. Juli 2026, 04:00 UTC
    • RTP (Rádio e Televisão de Portugal) Alarmiert Konzentriert sich auf die Erschöpfung der Feuerwehrleute und die unkontrollierbare Natur des Waldbrandes, der Bordeaux bedroht.
    • Expresso Vorsichtig Hebt politische Aufrufe zu Einheit, Klimaschutzmaßnahmen und positive Entwicklungen in bestimmten betroffenen spanischen Regionen hervor.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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