
Waldbrände wüten in Frankreich und Spanien, Tausende weiterhin vertrieben
Waldbrände in Südwestfrankreich und Zentralspanien weiten sich aus, Tausende vertrieben. Feuerwehrleute kämpfen gegen beispiellosen Feuersturm, politische Reaktionen in beiden Ländern.
Waldbrände im Südwesten Frankreichs und in Zentralspanien weiten sich weiter aus, belasten die Einsatzkräfte und zwingen Tausende zur Flucht. In Frankreich erreichten die Flammen Bordeaux bis auf 15 Kilometer, wobei Innenminister Laurent Nuñez die Lage als "very unfavourable" beschrieb. Feuerwehrleute berichteten, sie fühlten sich einem beispiellosen "Feuersturm" hilflos ausgeliefert, während Präsident Emmanuel Macron Wiederaufbauhilfe zusagte.
In Spanien überstieg die verbrannte Fläche 77.000 Hektar, darunter ein historischer Brand bei Ávila, der an einem Tag 20.000 Hektar vernichtete. Neue Ausbrüche in Vall d'Uixó erzwangen 16.000 Evakuierungen, wodurch die Gesamtzahl der betroffenen Einwohner auf 88.000 bis 120.000 stieg. Während König Felipe VI. zu politischer Einheit aufrief, um alle notwendigen Ressourcen zu mobilisieren, plädierte Premierminister Pedro Sánchez für einen staatlichen Pakt zum Klimawandel.
Quellen: Expresso, RTP (Rádio e Televisão de Portugal).


