Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuerwehr kämpft gegen historische Flammen

Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuerwehr kämpft gegen historische Flammen
Foto: Expresso

Schwere Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Hunderttausende zur Flucht. In Frankreich nähern sich die Flammen Bordeaux, in Spanien wütet der größte Brand der jüngeren Geschichte.

Feuerwehrleute im Südwesten Frankreichs und in Zentralspanien bekämpfen weiterhin schwere Waldbrände, die sich unter extremen Hitzebedingungen rasch ausbreiten. In Frankreich haben sich die Brände in der Gironde bis auf 15 Kilometer an Bordeaux genähert. Der französische Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete die Lage in den Départements Gironde, Landes und Var als "very unfavourable". Über 200.000 Menschen sind in Frankreich weiterhin vertrieben, während die Behörden warnen, dass wechselnde Wetterbedingungen die Brände verstärken könnten.

In Spanien ist der Waldbrand in Ávila der größte in der jüngeren Geschichte des Landes geworden und hat sich auf einen Umkreis von 280 Kilometern ausgedehnt, nachdem an einem einzigen Tag 20.000 Hektar verbrannt sind. Die spanische Ministerin für den ökologischen Wandel, Sara Aagesen, bestätigte das Ausmaß der Zerstörung, während rund 120.000 Einwohner in Zentral- und Ostregionen Evakuierungs- oder Ausgangssperren ausgesetzt sind. Ministerpräsident Pedro Sánchez rief zu einem nationalen Klimaabkommen auf, während die Einsatzkräfte versuchen, neue Ausbrüche unter Kontrolle zu bringen.

Quellen: Expresso, RTP.

Wie Medien es bewerteten

    • RTP (Rádio e Televisão de Portugal) Alarmiert Konzentriert sich auf die Erschöpfung der Feuerwehrleute und die unkontrollierbare Natur des Waldbrandes, der Bordeaux bedroht.
    • Expresso Vorsichtig Hebt politische Aufrufe zu Einheit, Klimaschutzmaßnahmen und positive Entwicklungen in bestimmten betroffenen spanischen Regionen hervor.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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