USA setzen Angriffe auf Iran fort – UN warnt vor gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus

USA setzen Angriffe auf Iran fort – UN warnt vor gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus
Foto: Der Standard

USA setzen Luftangriffe auf Iran fort, während die UN vor rund 6.000 gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus warnt. Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte nutzen.

Die USA haben in der 13. Nacht in Folge Luftangriffe gegen iranische Militärziele durchgeführt, die sich gegen Kommandozentren, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen richteten. Iranische Medien berichteten von vier Toten und Explosionen nahe der Insel Qeschm, während Kuwait iranischen Beschuss nahe seiner Grenze meldete.

Gleichzeitig ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf ein Rekordtief gefallen, was eine akute Krise für Handelsschiffe auslöst. Das UN-Menschenrechtsbüro warnte, dass rund 6.000 Seeleute auf 400 Schiffen festsitzen, wobei die Eigentümer mindestens neun Schiffe und 93 Besatzungsmitglieder aufgegeben haben.

Als Reaktion auf die Störungen des Handelsverkehrs erklärte US-Präsident Donald Trump, Washington werde eingefrorene iranische Vermögenswerte nutzen, um Schäden an Schiffen und Ladung zu ersetzen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi verurteilte die Maßnahme und warnte, dass die Beschlagnahme von Vermögenswerten einen „highly dangerous precedent“ schaffe.

Quellen: Der Standard, ORF, Tagesschau.

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