US-Streitkräfte greifen iranische Militärziele an – 13. Nacht in Folge

US-Streitkräfte greifen in der 13. Nacht in Folge iranische Militärziele an. Trump will iranische Gelder für Schäden an Schiffen nutzen. Iran verurteilt die Politik.
US-Streitkräfte haben in der 13. Nacht in Folge Luftangriffe gegen militärische Ziele im Iran durchgeführt. Getroffen wurden Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsposten. Das US-Zentralkommando erklärte, die Operation solle Teheran zur Rechenschaft ziehen und die Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus schützen, wo der Schiffsverkehr drastisch zurückgegangen ist. Iranische Medien berichteten von vier Toten und einem Raketeneinschlag nahe der Insel Qeschm.
Als Reaktion auf die Störungen der Schifffahrt erklärte US-Präsident Donald Trump, Washington werde US-kontrollierte iranische Gelder nutzen, um „all damages to ships“ und Fracht zu decken. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi verurteilte die Politik in den sozialen Medien und warnte, dass die Beschlagnahmung von Vermögenswerten einen äußerst gefährlichen Präzedenzfall schaffe. Unterdessen meldete Kuwait Drohnenangriffe auf einen Grenzposten an der Grenze zum Irak.
Quellen: Der Standard, ORF, Tagesschau.
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 24. Juli 2026, 20:00 UTCUSA setzt Luftangriffe auf Iran fort, während Trump Peking und Moskau warnt
- 24. Juli 2026, 19:00 UTCUSA setzen Luftangriffe auf Iran fort, während maritime Krise in der Straße von Hormus sich verschärft
- 24. Juli 2026, 13:30 UTCUSA setzen Angriffe auf Iran fort – UN warnt vor gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus