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24. Juli 2026, 13:30 UTC

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Russische Angriffe treffen Kiew und Saporischschja – EU verabschiedet 21. Sanktionspaket

Russische Angriffe treffen Kiew und Saporischschja – EU verabschiedet 21. Sanktionspaket

Russische Angriffe treffen Kiew und Saporischschja mit vielen Opfern. EU verabschiedet 21. Sanktionspaket gegen Moskau.

Russische Streitkräfte haben eine neue Welle von Luft- und Raketenangriffen auf die Ukraine gestartet, die schwere Opfer und Schäden verursachten. Nach Angaben ukrainischer Behörden traf eine russische ballistische Rakete eine Ausbildungseinrichtung in der Region Kiew, wobei zehn Menschen getötet und fast 100 verletzt wurden. In Saporischschja wurden bei einem Luftangriff mindestens 30 Menschen verletzt, darunter sieben Kinder. Der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, bestätigte, dass die russischen Streitkräfte bei der Offensive schnelle ballistische Raketen und Onyx-Raketen eingesetzt haben.

Gleichzeitig warnte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha, dass russische Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer die globale Ernährungssicherheit bedrohen, und zog Parallelen zu iranischen Aktionen in der Straße von Hormus. In der Zwischenzeit verabschiedete die Europäische Union offiziell ihr 21. Sanktionspaket gegen Moskau, erweiterte die schwarze Liste auf 218 Einrichtungen und zielte auf Russlands Schattenflotte sowie Energiepreisobergrenzen ab.

Quellen: Ukrinform.

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02
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USA erlässt neue Zölle gegen 60 Handelspartner nach Höchstgerichtsurteil

USA erlässt neue Zölle gegen 60 Handelspartner nach Höchstgerichtsurteil

US-Präsident Trump verhängt neue Zölle gegen 60 Handelspartner, darunter EU, Kanada und China, nachdem eine Höchstgerichtsfrist abgelaufen ist.

US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle zwischen 10 und 12,5 Prozent auf 60 Handelspartner verhängt, darunter die Europäische Union, Kanada, das Vereinigte Königreich und China. Die Maßnahmen traten sofort in Kraft, nachdem eine vorherige Reihe globaler Zölle nach einer vom Obersten Gerichtshof der USA angeordneten 150-Tage-Frist ausgelaufen war.

Das Weiße Haus begründete die Abgaben mit unzureichenden nationalen Bemühungen zur Bekämpfung von Zwangsarbeit. Nach den neuen Regeln unterliegen Waren aus der EU, Kanada und dem Vereinigten Königreich einem Zollsatz von 10 Prozent, während andere Länder höheren Abgaben gegenüberstehen.

Außenhandelsvertreter und Rechtsexperten haben die rechtliche Begründung infrage gestellt, Zwangsarbeitsvorschriften zur Verhängung breiter Importzölle zu nutzen. Die Entscheidung stellt die jüngste Anpassung in der Handelspolitik Washingtons dar.

Quellen: NOS, Rzeczpospolita, Tagesschau

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Merz kündigt Kabinettsumbildung nach Spahns Rücktritt an

Merz kündigt Kabinettsumbildung nach Spahns Rücktritt an

Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt Kabinettsumbildung nach Rücktritt von Fraktionschef Jens Spahn an. Nina Warken wird Kanzleramtschefin, Carsten Linnemann Gesundheitsminister.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach dem Rücktritt des CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn wegen einer Leihmutterschaftsaffäre eine Kabinettsumbildung angekündigt.

Nach dem am Freitag vorgestellten Plan wird Gesundheitsministerin Nina Warken neue Kanzleramtschefin. Sie ersetzt Thorsten Frei, der als Nachfolger Spahns für den Fraktionsvorsitz nominiert wurde. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann soll das Gesundheitsministerium übernehmen, während Philipp Amthor als Bundesländerbeauftragter fungiert.

Obwohl die ersten Ankündigungen kleiner als erwartet ausfielen, deutete Merz weitere Personaländerungen an. Berichten zufolge könnte Verkehrsminister Patrick Schnieder durch den Finanzpolitiker Fritz Güntzler ersetzt werden, doch Merz hat die Veränderungen im Verkehrsressort nicht offiziell bestätigt.

Quellen: Der Standard, ORF, Tagesschau.

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04
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USA setzen Angriffe auf Iran fort – UN warnt vor gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus

USA setzen Angriffe auf Iran fort – UN warnt vor gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus

USA setzen Luftangriffe auf Iran fort, während die UN vor rund 6.000 gestrandeten Seeleuten in der Straße von Hormus warnt. Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte nutzen.

Die USA haben in der 13. Nacht in Folge Luftangriffe gegen iranische Militärziele durchgeführt, die sich gegen Kommandozentren, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen richteten. Iranische Medien berichteten von vier Toten und Explosionen nahe der Insel Qeschm, während Kuwait iranischen Beschuss nahe seiner Grenze meldete.

Gleichzeitig ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf ein Rekordtief gefallen, was eine akute Krise für Handelsschiffe auslöst. Das UN-Menschenrechtsbüro warnte, dass rund 6.000 Seeleute auf 400 Schiffen festsitzen, wobei die Eigentümer mindestens neun Schiffe und 93 Besatzungsmitglieder aufgegeben haben.

Als Reaktion auf die Störungen des Handelsverkehrs erklärte US-Präsident Donald Trump, Washington werde eingefrorene iranische Vermögenswerte nutzen, um Schäden an Schiffen und Ladung zu ersetzen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi verurteilte die Maßnahme und warnte, dass die Beschlagnahme von Vermögenswerten einen „highly dangerous precedent“ schaffe.

Quellen: Der Standard, ORF, Tagesschau.

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Russische Angriffe verletzen 25 in Saporischschja – Ukraine ermittelt wegen mutmaßlicher Hinrichtung eines Kriegsgefangenen

Russischer Luftangriff auf Saporischschja verletzt 25 Menschen, darunter Kinder. Ukraine ermittelt wegen mutmaßlicher Hinrichtung eines Kriegsgefangenen durch russische Truppen.

Ein russischer Luftangriff auf Saporischschja hat nach Angaben von Regionalgouverneur Iwan Fedorow mindestens 25 Menschen verletzt, darunter sechs Minderjährige und einen drei Monate alten Säugling. Die ukrainischen Behörden berichteten, dass fünf Gleitbomben auf die südliche Stadt abgeworfen wurden, die Wohnhäuser und eine private medizinische Einrichtung beschädigten.

Separat leiteten ukrainische Staatsanwälte in der Region Donezk ein Kriegsverbrecherverfahren ein wegen des Vorwurfs, russische Truppen hätten in der Nähe des Dorfes Jalta einen ukrainischen Kriegsgefangenen hingerichtet. Nach Angaben regionaler Beamter erschoss ein russischer Soldat den Gefangenen auf Befehl eines Vorgesetzten nach einem Verhör.

Quellen: ORF

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