US-Beschäftigung schrumpft, während RWE mit 1,2-Milliarden-Dollar-Deal aus Windenergie aussteigt

Nexus Europa Redaktion
US-Beschäftigung schrumpft, während RWE mit 1,2-Milliarden-Dollar-Deal aus Windenergie aussteigt
Foto: FAZ

US-Arbeitsmarkt schwächelt, RWE steigt mit 1,2-Milliarden-Dollar-Deal aus US-Windenergie aus, während deutsche Zulieferer von KI-Rechenzentren profitieren.

Die US-Wirtschaft zeigt ein gemischtes Bild: Die Arbeitsmarktdaten schwächen sich ab, während sich die transatlantischen Geschäftsaktivitäten deutlich verschieben. Offiziellen Daten zufolge ging die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im Juli um 23.000 Stellen zurück und widerlegte damit die Prognosen von Ökonomen, die einen Zuwachs von 80.000 erwartet hatten. Deutliche Abwärtskorrekturen für die Vormonate unterstrichen zudem eine breitere Abschwächung des Arbeitsmarktes.

Parallel dazu setzen sich die Unternehmensneuausrichtungen zwischen Europa und Nordamerika fort. Der deutsche Energiekonzern RWE einigte sich mit der US-Regierung auf eine Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar, um sich vollständig aus seinen amerikanischen Offshore-Windprojekten zurückzuziehen – ein Spiegelbild des politischen Kurswechsels in Washington weg von der Erneuerbaren-Infrastruktur. Andere deutsche Zulieferer melden dagegen eine robuste Nachfrage, die durch massive US-Investitionen in Rechenzentren getrieben wird, die eine Ausweitung der Stromkapazitäten für den Betrieb von Anwendungen der künstlichen Intelligenz erfordern.

Quellen: Die Zeit, FAZ, Handelsblatt, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Spiegel Kritisch Betonte den scharfen Kontrast zwischen Rekordunternehmensgewinnen und gleichzeitigen Personalreduzierungen im Inland.
    • Tagesschau Neutral Analysierte, wie Rekordergebnisse der Top-Unternehmen mit beschleunigten Beschäftigungsverlusten in Schlüsselsektoren wie der Automobilindustrie koexistieren.
    • FAZ Vorsichtig Hob hervor, dass Wirtschaftsführer argumentieren, die traditionelle 35-Stunden-Woche sei wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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