Teheran meldet Angriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus – USA spielen Eskalation herunter

Nexus Europa Redaktion
Teheran meldet Angriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus – USA spielen Eskalation herunter
Foto: Corriere della Sera

Iranische Staatsmedien melden Angriffe auf sechs Schiffe nahe der Straße von Hormus, darunter US-Militärschiffe; Trump spielt die Zwischenfälle herunter.

Iranische Staatsmedien berichteten über Angriffe auf sechs Schiffe in der Region der Straße von Hormus, darunter drei Handelstanker und drei Schiffe des US-Militärs, sowie über Raketenstarts auf US-Flugzeugträger. Die Angriffe folgen auf jüngste amerikanische Einsätze in dem Gebiet. Ein Feuer auf einem der angegriffenen Handelstanker konnte erfolgreich gelöscht werden.

US-Präsident Donald Trump spielte die Zwischenfälle auf See herunter und erklärte: "Hormuz is open". Er vertrat die Auffassung, die iranische Führung stehe weiterhin unter starkem Druck. Geheimdienstbewertungen aus Washington deuten dagegen darauf hin, dass sich hochrangige Kommandeure der Islamischen Revolutionsgarde zunehmend ermutigt fühlen, was die Gefahr weiterer militärischer Konflikte erhöht, nachdem fragile Waffenruhe-Vereinbarungen früher in diesem Sommer zusammengebrochen sind.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

Wie Medien es bewerteten

    • Corriere della Sera Vorsichtig Betonte US-Aussagen, dass die Durchfahrt durch Hormus weiterhin offen sei und iranische Kräfte mit schweren operativen Schwierigkeiten konfrontiert seien.
    • La Repubblica Alarmiert Hob iranische Angaben über erfolgreiche Vergeltungsangriffe und Warnungen der US-Geheimdienste hervor, wonach sich Kommandeure der Revolutionsgarde ermutigt fühlen zu eskalieren.
    • Corriere della Sera Vorsichtig Betonte die Darstellung Washingtons, dass die Schifffahrtsrouten trotz anhaltender militärischer Spannungen offen und handhabbar blieben.
    • La Repubblica Alarmiert Hob Teherans Behauptungen hervor, amerikanische Schiffe getroffen zu haben, sowie Warnungen der US-Geheimdienste vor einer ermutigten Revolutionsgarde.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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