Spannungen nahe der Straße von Hormus nehmen zu – Iran meldet Marineangriffe trotz US-Beteuerungen

Spannungen nahe der Straße von Hormus nehmen zu – Iran meldet Marineangriffe trotz US-Beteuerungen
Foto: Corriere della Sera

Spannungen nahe der Straße von Hormus nehmen zu: Iran meldet Marineangriffe auf sechs Schiffe, während Trump die Wasserstraße als befahrbar bezeichnet.

US-Präsident Donald Trump betonte, die Straße von Hormus bleibe befahrbar und Teheran stehe vor schweren Belastungen, nachdem es im Nahen Osten erneut militärische Aktionen gegeben hatte. Seine Aussage steht im Widerspruch zu Berichten iranischer Staatsmedien, die von Raketenangriffen auf sechs Schiffe nahe der wichtigen Wasserstraße sprachen, darunter drei Handelstanker und drei US-Kriegsschiffe, sowie von einem Angriff auf einen amerikanischen Flugzeugträger. Feuerwehrkräfte konnten einen Brand an Bord eines getroffenen Tankers erfolgreich löschen.

Unterdessen warnten US-Geheimdienste, dass sich Kommandeure der iranischen Revolutionsgarde ermutigt fühlen, was Bedenken über eine mögliche weitere Eskalation verstärkt. Die erneuten Feindseligkeiten erhöhen den Druck auf das fragile 14-Punkte-Waffenstillstandsabkommen, das Washington und Teheran im Juni nach monatelangen regionalen Konflikten unterzeichnet hatten.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

Wie Medien es bewerteten

    • Corriere della Sera Vorsichtig Betonte US-Aussagen, dass die Durchfahrt durch Hormus weiterhin offen sei und iranische Kräfte mit schweren operativen Schwierigkeiten konfrontiert seien.
    • La Repubblica Alarmiert Hob iranische Angaben über erfolgreiche Vergeltungsangriffe und Warnungen der US-Geheimdienste hervor, wonach sich Kommandeure der Revolutionsgarde ermutigt fühlen zu eskalieren.
    • Corriere della Sera Vorsichtig Betonte die Darstellung Washingtons, dass die Schifffahrtsrouten trotz anhaltender militärischer Spannungen offen und handhabbar blieben.
    • La Repubblica Alarmiert Hob Teherans Behauptungen hervor, amerikanische Schiffe getroffen zu haben, sowie Warnungen der US-Geheimdienste vor einer ermutigten Revolutionsgarde.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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