Trump erklärt Straße von Hormus trotz gemeldeter iranischer Angriffe auf Schiffe für offen

Trump erklärt Straße von Hormus trotz gemeldeter iranischer Angriffe auf Schiffe für offen
Foto: Corriere della Sera

Trump erklärt die Straße von Hormus trotz gemeldeter iranischer Angriffe auf Schiffe für offen; US-Geheimdienste warnen vor möglicher Eskalation durch die Revolutionsgarde.

Nach jüngsten militärischen Auseinandersetzungen nahe der Straße von Hormus erklärte US-Präsident Donald Trump, die wichtige Schifffahrtsroute bleibe in Betrieb, und behauptete, Teheran stehe vor schweren Schwierigkeiten. Seine Äußerungen folgen auf Berichte iranischer Staatsmedien, wonach sechs Schiffe ins Visier genommen worden seien – darunter drei kommerzielle Öltanker und drei Kriegsschiffe der USA – und zudem Raketen auf einen Flugzeugträger abgefeuert worden seien. Feuerwehrkräfte löschten erfolgreich einen Brand auf einem getroffenen Tanker.

Berichte der US-Geheimdienste deuten jedoch darauf hin, dass sich Kommandeure der iranischen Revolutionsgarde ermutigt fühlen und die Feindseligkeiten weiter eskalieren könnten. Die erneuten Zusammenstöße bedrohen das fragile 14-Punkte-Waffenstillstandsmemorandum, das im Juni unterzeichnet wurde und nach Monaten intensiven regionalen Konflikts eine vorübergehende Pause begründet hatte.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

Wie Medien es bewerteten

    • Corriere della Sera Vorsichtig Betonte US-Aussagen, dass die Durchfahrt durch Hormus weiterhin offen sei und iranische Kräfte mit schweren operativen Schwierigkeiten konfrontiert seien.
    • La Repubblica Alarmiert Hob iranische Angaben über erfolgreiche Vergeltungsangriffe und Warnungen der US-Geheimdienste hervor, wonach sich Kommandeure der Revolutionsgarde ermutigt fühlen zu eskalieren.
  • 25. Okt. 2026, 17:30 UTC
    • Corriere della Sera Vorsichtig Betonte die Darstellung Washingtons, dass die Schifffahrtsrouten trotz anhaltender militärischer Spannungen offen und handhabbar blieben.
    • La Repubblica Alarmiert Hob Teherans Behauptungen hervor, amerikanische Schiffe getroffen zu haben, sowie Warnungen der US-Geheimdienste vor einer ermutigten Revolutionsgarde.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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