Schweres Erdbeben erschüttert Südwestjapan, verursacht Tote und Schäden

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 erschütterte die japanische Präfektur Kumamoto und verursachte Tote, Verletzte und Gebäudeschäden. Die Suche nach Opfern läuft noch.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 erschütterte die Präfektur Kumamoto auf der südjapanischen Insel Kyushu und verursachte Gebäudeschäden sowie mehrere Todesopfer. Die örtlichen Behörden teilten mit, dass die Erschütterungen die maximale seismische Intensitätsstufe Shindo 7 erreichten. Die Rettungsdienste führten in der gesamten Region Such- und Rettungsaktionen durch, darunter die Bergung von vier Personen aus einem teilweise eingestürzten Einkaufszentrum in Kumamoto.
Die Schätzungen der Opferzahlen variieren in den ersten Berichten, da die Sucharbeiten fortgesetzt werden. Nachrichtenagenturen berichten von mindestens 18 Toten und Dutzenden Verletzten. Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi erklärte, die Behörden evaluierten das Ausmaß der menschlichen Verluste und der materiellen Schäden und wies darauf hin, dass bereits Meldungen über verletzte Bürger eingegangen seien.
Getrennt davon meldete das chinesische Seismologische Zentrum zwei Erdbeben der Stärken 5,7 und 5,8 in der nordwestlichen Provinz Qinghai.
Quellen: Beta, HRT Vijesti, N1
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 30. Juli 2026, 10:30 UTCSuche in Japan nach Erdbeben der Stärke 7,1 geht weiter
- 30. Juli 2026, 01:00 UTCRettungseinsätze nach Erdbeben in Japan laufen weiter – Todeszahl steigt
- 29. Juli 2026, 18:30 UTCTodeszahl steigt bei Such- und Rettungsarbeiten in Japan