Rheinwasserstände fallen auf Rekordtiefstände während anhaltender Dürre in Europa

Rheinwasserstände fallen auf Rekordtiefstände während anhaltender Dürre in Europa
Foto: FAZ

Die Wasserstände des Rheins sind auf Rekordtiefstände gefallen, was die Schifffahrt behindert und die Landwirtschaft belastet, während die Dürre in Westeuropa anhält.

Schwere Dürre und anhaltend hohe Temperaturen in Westeuropa haben die Wasserstände des Rheins auf historische Tiefstände fallen lassen und den kommerziellen Schiffsverkehr auf Deutschlands wichtigster Binnenwasserstraße beeinträchtigt.

Pegelmessungen an wichtigen Transitpunkten, einschließlich des kritischen Engpasses bei Kaub in Rheinland-Pfalz, sind in den einstelligen Bereich gefallen und erreichen damit Rekordwerte, die seit 1880 nicht mehr gesehen wurden. Messstationen flussabwärts in Köln, Düsseldorf, Duisburg-Ruhrort und Emmerich prognostizieren weitere Rückgänge bis zum Ende der Woche. Frachtschiffe sind gezwungen, ihre Ladung drastisch zu reduzieren, um ein Auflaufen zu verhindern, was mehrere Fahrten für Standardfrachtmengen erfordert und Bedenken hinsichtlich möglicher Unterbrechungen der Schifffahrt aufkommen lässt.

Die anhaltenden Trockenheitsbedingungen belasten auch die Landwirtschaft: Die Prognosen für die deutsche Getreideernte sind auf geschätzte 40,6 Millionen Tonnen gesunken, gegenüber 45 Millionen Tonnen im letzten Jahr, während Meteorologen weiterhin extreme Hitze vorhersagen.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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