
Deutsche Behörden untersuchen Anstieg mutmaßlicher russischer Hybridoperationen
Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen über 100 mutmaßliche russische Hybridvorfälle, darunter Drohnenflüge, Sabotage und Desinformation, sowie eine Zunahme von Online-Desinformationskampagnen vor Regionalwahlen.
Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen über 100 mutmaßlich staatlich geförderte Hybridvorfälle, die von unbefugten Drohnenflügen über kritischer Infrastruktur bis hin zu Sabotage und digitaler Desinformation reichen. Die Behörden vermuten russische Beteiligung an jüngsten Ereignissen, darunter eine mit Sprengstoff beladene Drohne, die in der Nähe des Flughafens Leipzig entdeckt wurde, sowie Störungen der Verkehrsnetze.
Gleichzeitig berichten Geheimdienstmitarbeiter von einer Eskalation koordinierter Online-Desinformationskampagnen, die sich vor den anstehenden Regionalwahlen gegen große politische Parteien richten und darauf abzielen, soziale Spaltungen zu vertiefen und das Vertrauen in die Demokratie zu untergraben. Vor Gericht sind rechtliche Schritte gegen ausländische Geheimdienstagenten vorangekommen, darunter die Verurteilung eines ukrainischen Staatsbürgers in Stuttgart wegen Spionage und Vorbereitung von Sabotageakten im Auftrag des russischen Geheimdienstes.
Quellen: Correctiv, Der Spiegel, Die Zeit, DW, FAZ


