Waldbrände halten in Deutschland und Frankreich an – Feuerwehr kämpft gegen steiles Gelände und Aufflammen

Waldbrände halten in Deutschland und Frankreich an – Feuerwehr kämpft gegen steiles Gelände und Aufflammen
Foto: FAZ

Waldbrände in Deutschland und Frankreich halten an: Bei Schramberg behindert steiles Gelände die Löscharbeiten, im Hürtgenwald macht die Feuerwehr Fortschritte. In den Landes wurden 650 Menschen evakuiert.

Feuerwehrleute in Westeuropa bekämpfen weiterhin anhaltende Waldbrände, die durch extreme Hitze begünstigt werden. In der baden-württembergischen Region weitet sich ein Waldbrand bei Schramberg entlang steilen Geländes aus, was Bodentruppen daran hindert, aktive Brandherde direkt zu erreichen. Umgekehrt machten Einsatzkräfte Fortschritte beim größten historischen Waldbrand Nordrhein-Westfalens im Hürtgenwald und brachten den 300 Hektar großen Brand unter Kontrolle, um zum Zentrum vorzurücken.

An der deutsch-belgischen Grenze im Naturschutzgebiet Hohes Venn blieb die Lage angespannt, obwohl Beamte bestätigten, dass die Flammen nicht mehr nach Deutschland vordringen. Militärhubschrauber unterstützten die Eindämmungsmaßnahmen, nachdem starker Rauch 30 Evakuierungen in Monschau ausgelöst hatte.

Unterdessen ist im südwestfranzösischen Département Landes ein Feuer in einem trockenen Kiefernwald über Nacht wieder aufgeflammt, nachdem es 1.580 Hektar verbrannt hatte. Die örtlichen Behörden ordneten 650 Evakuierungen an, obwohl keine Wohngebäude zerstört wurden.

Quellen: Der Spiegel, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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